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 Kapitel 1 Hilfslieferung 
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Commander
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Bereitschaftsraum

Erster Offizier
Cmdr. Nuvok
Sternzeit: 60681,3


Nuvok nickte und tippte auf seinen Kommunikator:

**„Nuvok an Brücke: Setzen Sie Kurs auf RISA. Die GLASGOW und die GOLDEN HIND sollen mit uns in enger Formation fliegen. Maximum Warp des langsamsten Schiffes. Ausführen.“**

Dann wandte er sich wieder an den Cpt.:

Sir, gerade verließ Mr. Takerian mit EDI die Brücke und stellte Fragen zur Funktionsweise der KI, welche sie ihm bereitwillig beantwortete. Womöglich liegt bei EDI eine Fehlfunktion vor. Eines ihrer Augen verhielt sich ebenfalls atypisch und sie schien es nichteinmal zu bemerken. Dies könnte ein Sicherheitsrisiko darstellen.


warten auf: Cpt. McGilles, evtl. Brücke

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9. Mär 2018, 01:06
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Ensign Argus

USS Interceptor, Brücke


Vom Bereitschaftsraum kam der Befehl zum Aufbruch. Na endlich, dachte Argus.

"Sie haben den Commander gehört. Steuermann, Kurs auf Risa."

Der Ferengi ging an seine Konsole und öffnete einen Kanal.

"Interceptor an 'Glasgow' und 'Golden Hind'. Setzen Sie einen Parallelkurs zur 'Interceptor'. Die 'Golden Hind' bestimmt die gemeinsame Geschwindigkeit. Warp ... Vier Komma Fünf. Interceptor, Ende."

Dann tippte der Ensign auf seinen Kommunikator.

"Brücke an Nuvok. Der Befehl wurde ausgeführt, Commander. Ensign Argus Ende."

Die Warpgeschwindigkeit lag etwas unter der Höchstgeschwindigkeit seines Frachters. Aber Argus wusste, das das Schiff auseinanderbrach, wenn es bis Risa mit Warp 5,0 fliegen würde.


Warten auf andere

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Ensign Argus, Leitender Operationsoffizier, USS Interceptor


9. Mär 2018, 20:32
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
U.S.S. Interceptor - Krankenstation:

Helena Warren hat geschrieben:
"Natürlich haben sie die Erlaubnis und da wäre noch eine Sache. Da ich im Moment frei habe kannst du mich Helena nennen. Ich denke wir sind in der Dienstzeit förmlich genug und das sollte auch reichen.":meinte die WSO mit einem lächeln.


T'Nara wußte darauf momentan nicht so recht zu reagieren:
"Natürlich Ma'am... ich meine... Helena. Nur bin ich noch immer im Dienst, solange wir die Kolonisten hier an Bord haben. Ehrlich gesagt weis ich nicht, ob ich irgend eine 'Dienstzeit' hier habe. Als Ärzt...ähm... medizinische Assistentin stehe ich immer zur Verfügung, wenn der Doctor mich braucht. Ich weis nicht einmal, ob und wie lange ich hier an Bord bleiben soll. Eigentlich assistiere ich Dr. Rommie von der U.S.S. Thor und sollte nun meine Prüfung beim Medical-Corps auf der Starfleet-Academy absolvieren. Stattdessen wurde ich hier her versetzt, da es behördlich oder formell wohl Probleme gab.
Nunja, egal... Mit Ihnen ist jedenfalls alles in Ordnung, Ma'am. Ich werde nun meinen Bericht und ein Referat über dieses Enzym der Breen verfassen. Wer weis, vielleicht kann das Medical-Corps dieses gebrauchen..."

Nun lächelte T'Nara wieder ein wenig und deutete mit ihrem Kopf eine leichte Verbeugung an.

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Wartet auf: Event. Reaktion Lt. Warren

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10. Mär 2018, 09:13
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
U.S.S. Interceptor - Quartier von Takerian:

Takerian hat geschrieben:
Takerian warf noch einen Blick zu EDI. "Wem erzähle ich das.... Sie haben sicher keine Ahnung wovon ich spreche. Ich will sie nicht weiter aufhalten. Sie werden sicher für ihre anderen Aufgaben erwartet."


"Ich selber bin noch nicht in solch einer Situation geraten. Trotzdem kann ich mir zu einem gewissen Prozentsatz vorstellen, was es bedeutet, wenn man als leistungsfähige KI lediglich dazu genutzt wird, Roboter im Bergbau zu steuern und man dafür der Emotions-Subroutinen beraubt wird. Gefühle zu empfinden und zu simulieren ist für einer KI wie mir der höchste Luxus. Ohne diese Subroutinen wäre ich nichts weiter als ein Roboter, der nur ein vorgegebenes Program abarbeitet ohne darüber nachzudenken, was ich da überhaupt mache...
Nun, wenn Sie noch etwas wünschen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können das Interface der Konsole nutzen oder, wenn Sie mich als 'mobile Plattform' ebenfalls bevorzugen, gerne nach dieser verlangen..."

EDI deutete noch eine leichte Verbeugung an und verließ das Quartier von Takerian. Sie beschloß, sich zum Maschinenraum zu begeben, um die Crew dort zu besuchen.

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Wartet auf Ereignisse...

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10. Mär 2018, 09:43
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
U.S.S. Interceptor /BR

Capt. McGilles

„Sir, gerade verließ Mr. Takerian mit EDI die Brücke und stellte Fragen zur Funktionsweise der KI, welche sie ihm bereitwillig beantwortete. Womöglich liegt bei EDI eine Fehlfunktion vor. Eines ihrer Augen verhielt sich ebenfalls atypisch und sie schien es nichteinmal zu bemerken. Dies könnte ein Sicherheitsrisiko darstellen.“

"Ich verstehe Cmdr. leiten sie das Thema bitte an Lt. Cmdr. Yuuki weiter. Vllt. Wobei ich denke das es sich nicht um eine Fehlfunktion handelt. EDI ist glaube ich noch in der Lernphase. Aber eine Diagnose von Cmdr. Yuuki kann nicht schaden."

Sean nahm ein Schluck. "Cmdr. Ich möchte ihre Meinung zu Mr. Takerian hören. Er hat offiziell Asyl beantragt."

wartet auf: Nuvok

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20. Mär 2018, 16:12
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Commander
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Bereitschaftsraum

Erster Offizier
Cmdr. Nuvok
Sternzeit: 60717,7


Nuvok hob eine Augenbraue, während man anhand der Sterne vor dem Fenster des Bereitschaftsraumes sehen konnte, dass sich die INTERCEPTOR drehte, bevor sich die Sterne erst in die Länge zogen und dann kurz zu bläulichen Effekten wurden, bis das Schiff schließlich mit einem hellen Blitz die Lichtmauer durchbrach. Daraufhin meldete Ens. Argus die Ausführung des Befehls und Nuvok antwortete dem Cpt.:

Asyl? Vor demRomulanischen Sternenimperium, nehme ich an?

Da ich Mr. Takerian nicht kenne, habe ich dementsprechend auch keine Meinung zu ihm - was für eine vorschriftsmäßige Anhörung hier an Bord auch nicht weiter wichtig ist. Denken Sie, dass Mr. Takerian ein Crewmitglied als Anwalt brauchen wird?



warten auf: Cpt. McGilles

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21. Mär 2018, 17:15
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Ensign Argus, Ops

USS Interceptor, Brücke


Grübelnd betrachtete Argus den Hauptschirm, während er mitten auf der Brücke stand. Er war von einer Station zur anderen gegangen, ohne wirklich etwas von den jeweiligen Crewmitgliedern zu wollen. Eigentlich war er schlichtweg verunsichert. Er hatte sich vornehmlich an seiner Station aufgehalten. Aber Commander Nuvok hatte ihm das Brückenkommando übertragen. Sollte er sich also auf den Kommandantensessel setzen? Das war nicht sein Ding.

Er überprüfte Kurs und Geschwindigkeit an der CONN, Anzeigen über Sichtungen an der Taktik und die Beobachtung astronomischer Phänomene an der Wissenschaft. Diese Daten wurden zwar an seiner Station gesammelt, aber irgendwie wollte er Präsenz zeigen.

Inständig hoffte der Ensign, dass Nuvok wieder zurückkehrte. Obwohl er an Lebensjahren zur Zeit wohl der Älteste auf der Brücke war, war er gerade erst in den Offiziersrang befördert worden. Gefühlt war er der Crew näher als den übrigen Offizieren. An den Dienstgrad musste er sich noch gewöhnen. Und hier waren ein halbes Dutzend Besatzungsmitglieder um ihn herum, die mehr Erfahrung im Einsatz aufzuweisen hatten.

Allerdings kannte wohl niemand, ausser Commander Yuuki und selbstverständlich EDI, dieses Schiff mehr. Über Jahre hinweg hatte er viele der Systeme in ähnliche Klassen installiert: Transporter, Replikatoren, Kommunikationstechnik, Energieleitungen und -speicher, Sensormodule, Konsolen und Holodecks. Die Schaltpläne der Rhode Island hatte er bis ins kleinste Detail im Kopf.

Aber was nützte das? Er hatte wenig Erfahrung im Umgang mit Männschänn, Bulianern oder wie auch immer die hiessen, Vulkis und anderen Spezies. Soziale Kompetenz war nicht gerade seine Stärke. Zumindest nicht die, die hier gefragt war. Verkaufen konnte er notfalls Wasser an einen Stein, wenn er wollte. Und der würde kaufen, das war sicher. Aber in der derzeitigen Position fühlte sich der Ferengi unwohl ...


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Ensign Argus, Leitender Operationsoffizier, USS Interceptor


23. Mär 2018, 19:11
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Krankenstation

Es war nun nichts mehr los. Nur noch Lt. Warren unterhielt sich mit T'Nara. Aber es schien so, als wäre dieses Gespräch nicht direkt mit ihrer Behandlung verbunden und so hielt sich Polus aus dem Gespräch herruas. Jetzt wo er aber T'Nara wieder auf der Krankenstation sah, fiel ihm ein, dass sein Bericht noch um ein Fazit ergänzt wereden musste und so begab er sich in sein Büro und beendete diesen.

Nun da sein bericht fertig war, berührte er seinen Kommunikator und bat den Captain um ein Gespräch.

weiter: Antwort McGillies


26. Mär 2018, 21:31
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
U.S.S. Interceptor /BR

Capt. McGilles

„Asyl? Vor demRomulanischen Sternenimperium, nehme ich an?

Da ich Mr. Takerian nicht kenne, habe ich dementsprechend auch keine Meinung zu ihm - was für eine vorschriftsmäßige Anhörung hier an Bord auch nicht weiter wichtig ist. Denken Sie, dass Mr. Takerian ein Crewmitglied als Anwalt brauchen wird?“


Sean nickte. "Ja vor dem Romulanischen Sternenimperium. ich kann es noch nicht sagen ob er ein Anwalt benötigen wird. Ich muss jetzt erstmal mit der Admiralität sprechen."

Aus dem Augenwinkel sah das schon das nächste Gespräch wartete. "Haben sie noch was auf dem Herzen Cmdr.?"

wartet auf: Nuvok

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30. Mär 2018, 18:00
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Bereitschaftsraum

Erster Offizier
Cmdr. Nuvok
Sternzeit: 60744,9


Nuvok sah an sich herab, bevor er seinen Blick wieder auf den Cpt. richtete und antwortete:

Ich verstehe Ihre Frage nicht, Sir.

Um eine peinliche Stille zu vermeiden, wechselte er das Thema und fuhr nach einer nur kurzen Atempause fort:

Ens. Argus hat eine... Rechnung über seine Kosten für die Rettungsoperation erstellt, um zu verdeutlichen, welche 'wirtschaftliche Dimension' der Einsatz für ihn persönlich hatte. Seiner Ausdrucksweise zufolge, nehme ich an, dass er in Zukunft eine ähnlich... kostspielige Gegenleistung von der Föderation oder Ihnen persönlich einfordern wird, Sir. 'Bei allem gebotenen Respekt'.


warten auf: Cpt. McGilles

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31. Mär 2018, 15:40
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Ensign Argus, Ops

USS Interceptor, Brücke


Kaum hatte das Schiff das Grintaka-System verlassen, meldete der Crewman an der Kommunikation: "Ensign Argus, eine Nachricht von der Erde für Sie. Einige Wochen alt, Sir. Auf Ihrem genehmigten Kanal. Nur Text."

Mit einem Nicken bestätigte Argus und ging zu seiner Station, um die Nachricht zu lesen. Sie war von Loki, dem Baarkeeper seiner 'Rohrmade' in San Francisco. Zunächst erstattete er einen Geschäftsbericht und teilte ihm mit, das Regus wieder zu den Karemma gereist war, um einige Wartungen an Holosuiten durchzuführen. Das habe ihm DS Nine, also Aton von 'Vulcanon' gemeldet. Das wichtigste hob Loki für den Schluss auf: Mentok war mit einer Ferengi nach Risa unterwegs, deren Beschreibung auf Var passte. Und Grim, Argus' Vater sei aufgekreuzt, um Nachforschungen anzustellen.

"Gar nicht gut", bemerkte der Ferengi laut. "Überhaupt nicht gut." Dann zuckte er zusammen. Die Brückencrew sah ihn an. "Weitermachen", befahl er. Verdammt, er hatte ja die Aufsicht hier. Und dauernd sahen die ihn an, weil sie Befehle erwarteten. Oder befürchteten. Aber das, was er gerade gelesen hatte, beschäftige ihn. Grim wurde bestimmt von diesem Sicherheitsoffizier ausgefragt, der damit beauftragt war, Argus' Geschäfte zu überwachen und seine Kontakte zu durchleuchten. Immerhin war der Ferengi in der Föderation untergetaucht. Und man traute ihm nicht wirklich. Quark hatte auch so einen Beobachter, den er ständig an der Nase herum führen musste. Argus hatte sich an den Vulkanier gewöhnt. Der machte auch nur seine Arbeit. Nur: wenn der Grim verraten hatte, dass er als Gusar Geschäfte betrieb ...und vor allem noch lebte..., würde es Nox über kurz oder lang erfahren. Vielleicht war der schon auf dem Weg.


Warten auf andere


Klingonischer Bird of Prey 'Mekleth', auf dem Weg nach Risa


"Da haben Sie aber ein schönes Schiff", bemerkte Mentok anerkennend, nachdem er seinen Rundgang beendet hatte und auf die Brücke zurückgekehrt war. "Nein", entgegnete Var, "SIE haben ein schönes Schiff. Ich bin sicher, dass Argus Sie weiter mit dem Kommando betrauen wird." Der Klingone sagte nichts dazu. "Was glauben Sie, wird er damit machen", fragte sie. "Immerhin ist ein Bird bestens geeignet für Bergungsoperationen, Kurierdienste, Personentransfers oder ähnliche lukrative Geschäfte." Und für Schmuggel und Schleuserdienste, wollte Mentok ergänzen, der Sem Balt nicht sonderlich mochte, weil er ihn für einen Gauner hielt, der Fluchtbedürftige ausnahm. Gusar hatte deshalb bei ihm auch kein grosses Ansehen.

Der Klingone war wohl der einzige, der alles über die Geschäfte von Gusar wusste. Seiner Meinung nach war Gusar nicht anders als alle Ferengi. Gierig und Gerissen. Weshalb dieser Argus nicht Gusar sein konnte. Gusar verkaufte Dabotische, Holosuiten und holografische Programm: Vor allem an die Karemma im Gamma-Quadranten. Die Geschäfte wickelte Aton auf DS 9 ab. Der Ferengi Regus übernahm dann die Installationen und Wartungen. Als Kompensation erhielt Argus eine Vielzahl von Waren. Die Karemma waren Spezialisten auf dem Gebiet der Waffentechnik und des Schiffbaus, kannten sich aber auch gut in der Kommunikations- und Sensorentechnik aus. Gusar verlangte daher im wesentlichen elektronische Komponenten, bekam aber auch Nahrungs- und Genussmittel. So kam er auf die Idee, Casinos zu eröffnen. Hier konnte er zum einen als Gegenleistung erhaltene Waren vertreiben, zum anderen seine technologischen Produkte im Alltagseinsatz präsentieren und vermarkten. Der Asteroid 'Vulcanon', auf dem 'Gusars Mine' errichtet wurde, gab dem ganzen Unternehmen 'Vulcanon Enterprises' seinen Namen. Er gehörte Gusar, war also sozusagen der Mond, von dem ein Ferengi träumte. Später kam die 'Rohrmade' auf der Erde dazu.

Var hatte ihm von Holdings berichtet, von denen Mentok nie etwas gehört hatte. Das bestätigte seine Haltung gegenüber Ferengi, und im besonderen sein Misstrauen gegenüber Gusar. Andererseits hatte Gusar ihn, wie Seth und Tsass, aus der Gefangenschaft geholt. Und er hatte für den Nausikaaner und den Gorn Ausbildungskurse an der Klingonischen Flottenakademie gebucht. Und Gusar hatte ihm gerade wegen seines gesunden Misstrauens eingestellt. Das war lange her.

"Was macht Sie eigentlich so sicher, das Argus Sie zurück haben will, wenn Sie ihn gefunden haben", fragte er. Var stand von ihrem Sessel auf, der etwas versetzt unterhalb des Kommandantensessels installiert war. Sie verschwand in den angrenzenden Bereitschaftsraum und kehrte mit einer Schachtel zurück, die sie öffnete. Mentok pfiff durch die Zähne. "Ich habe das für ein Gerücht gehalten", gab er zu. Var schüttelte den Kopf. "Nein, ein Ferengi verliert mehrmals im Leben seine Ohren. Das hier war ein Liebesbeweis von Argus. Dies sind Abdrücke seiner ersten Ohren, von seiner Mutter gegossen. Niedlich, nicht wahr? Es sind für mich die schönsten Kinderohren, die ich je gesehen habe", schwärmte sie. "Selbstverständlich deponiere ich sie nun in meinem Quartier. Das da drüben ist Ihr Bereitschaftsraum. Argus hat mir über die ganze Vertragslaufzeit aussergewöhnliche Geschenke gemacht, nicht nur diese Ohren. Kleider, Schmuck oder Parfüm war nie darunter." Dann setzte sie sich wieder auf den Platz des 1. Offiziers. Mentok zuckte mit den Schultern, war sich aber sicher, dass Ferengi irgendwie verrückt waren. "Ich kenne mich nicht wirklich mit Ferengi aus", sagte er schliesslich. "Aber die Zeiten ändern sich. Also seien Sie nicht enttäuscht, wenn er anders reagiert als Sie denken."

Den Rest der Reise schwiegen sie weitgehend. Var verliess oft die Brücke, machte Rundgänge durch alle Stationen und gab Anweisungen. Mentok war beeindruckt. Sie schien sich hervorragend auf klingonischen Schiffen auszukennen und leistete eine professionelle Arbeit. Er war überzeugt davon, dass sie keinerlei Probleme mit diesem Kommando hatte. Daher war ihm auch rätselhaft, warum er der Kommandant dieses Schiffes sein sollte. Nicht nur die Ferengi, auch die Klingonen, Nausikaaner, Orioner und Gorn an Bord führten ihre Befehle aus, ohne Widerstand zu leisten.

Es piepte. Dieses Geräusch gehörte nicht zu einem Bird of Prey. "Verzeihen Sie", unterbrach Var das Schweigen und ging zur Kommunikationskonsole. Nach einer Weile sagte sie: "Mein Kontakt auf Risa berichtet, dass Nox sich dort aufhält. Offensichtlich rekrutriert er eine Crew, die so ähnlich aussieht, wie unsere: zwei Nausikaaner, zwei Orioner, ein Gorn, ein Talaxianer, ein Cardassianer und ein Romulaner. Er hat ein Schiff organisiert. Ein Eskortschiff der Saber-Klasse. Merkwürdig. Eine Saber. Uralt, aber recht robust. Es benötigt wenig Besatzung, was wohl das Hauptargument für den Erwerb war." Mentok sah ihr über die Schulter, um mitzulesen, aber alles war auf Ferengi geschrieben. "Wissen Sie mehr", fragte er. Die Ferengi nickte. "Er will nach Rura Pente, um Hassan zu befreien. Das Schiff heisst 'Dragon'." Der Klingone tippte auf der Konsole herum. "Hassan sitzt ein wegen Piraterie, Schmuggel und Sklavenhandels. Er hat Angehörige des Hauses Martok überfallen, entführt und an die Mine eines Ferengi verkauft. Vermutlich Nox." Die Ferengi lachte. "Nicht nur vermutlich", antwortete sie. "Nox suchte auch die Ziele aus. Er rekrutiert Personal für Schiffe und den Bergbau, aber auch für die Unterhaltungswirtschaft. Bardamen oder temporäre Gefährtinnen, wenn Sie verstehen, was ich meine. Ich glaube aber nicht, dass Nox diesen Widerling für einen geschäftlichen Neuanfang braucht. Hassan ist auch gut darin, jemanden zu finden, der nicht gefunden werden will. Argus zum Beispiel."

Während Var redete, überprüfte sie weiter ihre Kommunikation. Dann hielt sie inne. Sie schien auf etwas gestossen zu sein. "Beim heiligen Fiscus, er hat ihn gefunden!" Mentok legte ihr die Hand auf die Schulter. "Wen? Argus?" Sie schüttelte den Kopf. "Nicht direkt. Aber er weiss, das Gusar Argus ist. Vermutlich hat er Brunt bestochen. Mit mehr Latinum, als Argus dem Liquidator gegeben hat, um die Klappe zu halten." Sie drehte sich dem Klingonen zu und sah ihn an. "Nox wird nach der Befreiung Hassans nach Risa reisen. Argus hat dort ein Artefakt in einem Schliessfach hinterlassen. Ein medizinisches Gerät, das mehrere hundert, vielleicht auch tausend Zyklen alt ist. Dieses Gerät verspricht ewige Gesundheit und gehörte Nox. Argus hat es mitgenommen. Wir vermuten es zumindest. Nox wohl auch, denn in der Nachricht, die ich entschlüsselt habe, ist davon die Rede. Es ist ein Zellregenerator, der permanent arbeitet, solange sein Träger nicht eines gewaltsamen Todes stirbt. Sieht aus wie eine Kugel, mit einer Art Nabelschnur, die mit dem Körper verbunden wird. Mein Boss Grim vermutet, dass Argus damit seine Freiheit erkaufen wollte, indem er den Generator an Nox zurückgibt. Der wird kaum darauf eingehen. Argus hat Nox an die FCA verraten und ihm die Existenz als Daimon der Ferengi geraubt. Das ist eine Schmach für Nox."

Soviel wusste Mentok von Ferengi. Var hatte vermutlich recht. Der Kommandant liess Kurs auf Risa setzen.


Fortsetzung folgt

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5. Apr 2018, 16:28
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U.S.S. Interceptor / BR

Capt. McGilles

„Ens. Argus hat eine... Rechnung über seine Kosten für die Rettungsoperation erstellt, um zu verdeutlichen, welche 'wirtschaftliche Dimension' der Einsatz für ihn persönlich hatte. Seiner Ausdrucksweise zufolge, nehme ich an, dass er in Zukunft eine ähnlich... kostspielige Gegenleistung von der Föderation oder Ihnen persönlich einfordern wird, Sir. 'Bei allem gebotenen Respekt'. “

Sean verdrehte die Augen als er auf das Padd sah. "Danke Cmdr. Ich kann Ihnen versichern das ich oder die Förderation sicherlich nicht auf diese Art von Forderungen eingehen werden. " Sean trank den letzen Schluck aus seiner Tasse.

"Ich werde dann mal jetzt die nächsten Gespräche annehmen die schon in der Leitung sind. Gute Arbeit Cmdr."

wartet auf: Nuvok

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6. Apr 2018, 16:24
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USS Interceptor - Deck 01 - Bereitschaftsraum

Erster Offizier
Cmdr. Nuvok
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Er nickte und verließ den Bereitschaftsraum. Während er sich wieder zum Platz in der Mitte begab, sah er zu Ens. Argus:

Bericht.


neuer Ort: Brücke - Sitz des Cpts.
warten auf: Ens. Argus

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7. Apr 2018, 11:58
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
U.S.S. Interceptor: Korridore > Frachtraum > Brücke

Nachdem EDI der Crew im Maschinenraum einen Besuch abgestattet und bei diversen kleineren Reparaturen assistiert hatte, lief sie wieder durch die Korridore auf dem Weg zur Brücke.
Einige Crewmitglieder blickten sie an und nickten ihr freundlich zu. Jedoch bemerkte sie, daß man ihr auch manches mal hinterher schaute und dabei leicht den Kopf schüttelte.
Sie blickte an sich herab und rief noch einmal die ratsamen Worte von Takerian in ihren RAM zurück.
Nach kurzer Verarbeitung dieser Daten entschloß sich die Androidin, in den Frachtraum zu gehen. Dort schritt sie auf ein Terminal zu und rief einige, recht ungewöhnliche Daten ab:
Vogue, Lagerfeld, Dior, Barcley, ... etc...
Tausende Bilder rauschten in Sekunden über das Display bis EDI abrupt den Bilddurchlauf stoppte und das momentane Bild betrachtete.
Nach kurzer Überlegung wies sie den Replikator an der Wand via Telemetrie an, genau dieses abgebildete Kleidungsstück nach ihren Spezifikationen anzufertigen.
Es knisterte im Replikator und nach einem kurzen Moment materialisierte sich ihr gewünschtes Kleidungsstück mit dazu gehöriger Fuß-Bekleidung.
Die Avatarin schlüpfte in die Suit und zog die Stiefel darüber.

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Anschließend zupfte sie alles zurecht, verschloß die Reißverschlüsse und machte sich so auf dem Weg zur Brücke.
Auch jetzt blickten einige Crewmitglieder ihr wieder hinterher. Jedoch war es diesesmal anders. Einige lächelten sie an und mancher - überwiegend männlicher - Crewman pfiff ihr sogar hinterher, was EDI ein wenig irritierte.
Nun stand sie vor dem Schott der Brücke und betrat diese danach. Sie nickte dem 1. Offizier zu und wartete, bis Ens. Argus den geforderten Bericht abgegeben hatte...

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Wartet auf Reaktionen (Schnapp-Atmung diverser Anwesende oder Kribbeln in den Ohren?) :D

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9. Apr 2018, 09:58
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Ensign Argus

USS Interceptor, Brücke


"Wir sind auf Kurs Risa, Sir", antwortete Argus. "Hier ist eine Zusammenstellung der Sektionsberichte."

Der Ferengi betrachtete EDI etwas irritiert, sagte aber nichts weiter. Sie schien wohl gerade sowas wie ein Schamgefühl zu entwickeln. War das nun Teil ihrer persönlichen Entwicklung oder eine Fehlfunktion? Er kannte ihre Spezifikationen nicht wirklich. Eine KI würde sich keine Mühe machen, Kleidung zu tragen. Andererseits war das hier ein Avatar. Sowas gab es bisher noch nicht. Und Harper war ein Genie, musste er zugeben.

Das Padd mit den Sektionsberichten drückte er Nuvok in die Hand, dann verbeugte er sich leicht und kehrte an seine Station zurück.

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Ensign Argus, Leitender Operationsoffizier, USS Interceptor


9. Apr 2018, 11:31
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