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 Ein Fingerzeig aus der Vergangenheit 
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Lt.Commander
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Beitrag Ein Fingerzeig aus der Vergangenheit
Warnung!
Die folgende Geschichte arbeitet mit schwerer physischer und psychischer Gewalt und Schreckeffekten.
Sie ist nicht zwangsläufig für jeden geeignet.


Ein Fingerzeig aus der Vergangenheit

Bild
Quelle: Devianart (http://skunkfur.deviantart.com/)




Zuerst war nur statisches Rauschen auf dem Screen zu sehen, doch nach ein paar Sekunden klärte sich das Bild und eine weibliche Pahkwa-thanh war zu sehen. Sie sah schrecklich mitgenommen aus und unzählige frische Wunden, wie von Klauen gerissen, übersäten ihren Körper.
Sie seufzte müde und dunkle Ringe waren unter ihren Augen zu sehen.
"Mein Name ist E'lizzza Vi'zenz... Ich bin die Sicherheitschefin und einzige Überlebende des Trägers Valor. Wir sind auf außerirdische Lebensformen gestoßen... Sie haben die Körper der Crew übernommen... Das Schiff ist verloren. Meiner Ansicht nach ist das Artefakt das wir gefunden haben, irgendwie verantwortlich dafür..."
E'lizzza griff sich an die Stirn und ihre Augen bekamen einen fibrigen Glanz. Als ob sie gegen den Wahnsinn ankämpfen würde.
"Dieses Ding... Es hat irgendwas mit uns gemacht! Diese Albträume... Morde und Selbstmorde... Alles hängt mit ihm zusammen..."
Nun schaute E'lizzza wieder müde in das Aufnahmegerät.
"Ich habe alle Daten in diese Sonde geladen und sollten sie diese finden: Die Valor und vor allem dieses Artefakt müssen zerstört werden..."
Eine Störung ging durch das Bild und die Aufnahme sprang zurück.
"...müssen zerstört werden..."
Störung.
"...müssen zerstört werden..."


3 Monate früher...
Träger Valor auf Patrouille am Rande der Ul-Kimari-Ausdehnung


"Chief Vi'zenz, Eine Konferenz wurde für 0800 in Besprechungsraum 1 angesetzt" kam die neutrale Computerstimme aus den Lautsprechern.
E'lizzza war sofort hellwach, eine Folge des Jahrelangen Drills, erhob sich von ihrem Lager und begann sich fertig zu machen.
"Was da wohl vorgefallen ist?" fragte sie sich. Normalerweise machten sie Mittags immer eine Besprechung, also musste schon etwas außergewöhnliches passiert sein.
Auf dem Weg zum Konferenzraum grüßte sie die Besatzungsmitglieder die ihr begegneten . Als sie den Sicherheitscode für die Tür zum Konferenzraum eingab und eintrat, war sie überrascht ihren Stellvertreter zu sehen.
"K'kruk? Was tust du denn hier?" fragte E'lizzza. Normalerweise nahmen nur die Führungsoffiziere an den Konferenzen teil. Es musste als etwas sehr Ernstes sein.
"Wüsste ich auch gerne, Lizz" gab er mit einem leichten Grinsen zurück. K'krug war doppelt so alt wie E'lizzza und könnte schon längst hohen Rang bekleiden, doch er hatte nie Lust gehabt über den Rang eines Unteroffiziers hinaus zu kommen. Er fand das er da, wo er gerade war, am nützlichsten war.
E'lizzza setzte sich neben ihn und nun fiel ihr auf das auch die Stellvertreter der anderen Abteilungen mit am Tisch saßen.
Dann betrat ihr Kommandant, Admiral Ju'larn, zusammen mit dem XO, Commander O'arf, denn Raum. Alle erhoben sich und salutierten, worauf der Admiral den Gruß erwiderte.
"Guten Morgen, setzen Sie sich bitte."
Alle kamen dem nach und das Licht des Raumes wurde etwas gedimmt, sodass man das Hologramm, welches gerade über dem Tisch erschien, besser erkennen konnte.
2 Punkte blinkten auf einer Sternenkarte, wobei einer der Punkte die Valor war. Der andere lag in der Ausdehnung.
"Bevor ich beginne" sagte Ju'larn, "möchte ich sie darüber informieren das unsere Mission ab sofort als 'Geheim' eingestuft wird. Vor 2 Stunden empfingen wir ein automatisches Notsignal aus der Ul-Kimari-Ausdehnung. Anhand des Codes konnten wir das Schiff verifizieren. Es ist das Raumrettungsschiff Zazza."
Aufgeregtes Gemurmel war die Folge, woraufhin der XO die Stimme erhob.
"Der Admiral hat seine Ausführungen noch nicht beendet!"
Ju'larn hob jedoch die Klaue und bedeutete dem XO das es in Ordnung war.
"Ihren Reaktionen entnehme ich das ihnen die Zazza ein Begriff ist?"
"Die Zazza war eines der Schiffe, die nach der Uhub suchen sollten und vor einem Jahr spurlos verschwand" warf der Chefingenieur ein.
"Das ist korrekt... und deshalb wurde diese Mission auch ab sofort als Geheim eingestuft. Unsere Befehle lauten, die Zazza zu finden, Überlebende zu retten und herauszufinden was geschehen ist."
"Hofft das Oberkommando neue Informationen über den Verbleib der Uhub zu finden?" fragte wieder der CI.
"Wahrscheinlich."
"Dann sollten wir auch endlich mal richtige Informationen erhalten!" brauste der CI auf. "Das es sich bei der Uhub nur um ein normales Lanstrecken-Forschungsschiff gehandelt hat, können wir ja wohl vergessen wenn das Oberkommando so einen Aufriss darum macht! Die wissen doch etwas! Was war die Uhub wirklich für ein Schiff?"
"Das ist geheim... Sogar für mich."
Alle weiteren Zwischenrufe unterband der Admiral.
"Sie wissen nun was auf uns zu kommt. Bereiten sie ihre Abteilungen vor. Chief Vi'zenz, bereiten sie ein Team vor das wir auf die Zazza schicken werden. Ankunft ist in 16 Stunden."
Damit war die Besprechung beendet.
Als E'lizzza zusammen mit K'krug den Konferenzraum verließ, bemerkte sie wie still ihr Stellvertreter war.
"Stimmt etwas nicht?" fragte sie, worauf K'krug wie aus einer Trance erwachte.
"Ach, nichts weiter. Ich bin nur überrascht... Meinst du es gibt noch Überlebende?"
"Kommt ganz darauf an..."
"Lizz... Wenn du nichts dagegen hast würde ich gerne das Team anführen."
Die Pahkwa-thanh schaute ihn skeptisch an.
"Ein spezieller Grund?"
"Na ja, da drüben könnte vielleicht die Gravitation hinüber sein und du weißt ja wie Schwerelosigkeit dir auf den Magen schlägt" grinste K'krug und war wieder wie früher.
"Erinnere mich bloß nicht daran... Ok, stell dein Team zusammen."
Damit trennten sich die beiden und K'krug fing wieder an zu grübeln. Er war froh das Lizz seine Lüge nicht durchschaut hatte. Aber wenn sie wüsste das seine Frau auf der Zazza gedient hatte, hätte sie ihn nie auf diese Mission gehen lassen.

16 Stunden später...

Wie tot hing die Zazza zwischen den roten Schwaden des Nebels. Ihre Hülle war vernarbt von Mikrokometeneinschlägen und keine Beleuchtung war eingeschaltet. Immerhin zeigten die Sensoren der Valor das es Atmosphäre und Gravitation gab. Komischerweise waren die Anzeigen bezüglich der Lebenszeichen nicht so eindeutig. Auf Kommunikationsversuche reagierte die Zazza überhaupt nicht.
Das Shuttle des Außenteams verließ gerade den Hangar und steuerte auf eine der Andockschleusen ihres Zieles zu. Das Andocken funktionierte ohne Zwischenfall. K'krug und sein 10 köpfiges Team steckten in ihren Kampfanzügen mit versiegelten Helmen. Als die Luke sich öffnete ging K'krug mit erhobenem Gewehr vor. An Bord der Zazza war es stockfinster.
"Nachtsichtgeräte aktivieren" befahl K'krug und tat dies sofort selber. Er wünschte sich er hätte es nicht getan.
Im Grün des Nachtsichtgerätes wirkte Blut Schwarz und der ganze Gang war voll davon. Genauso wie von abgetrennten Extremitäten und Körpern in unterschiedlichen Stadien der Verwesung.
"Bei den Ahnen..." keuchte jemand.
"Valor, hier drüben gibt es ne Menge Tote" meldete K'krug, wobei er Mühe hatte das seine Stimme nicht zitterte. Er konnte nicht verhindern das seine Gedanken kurz zu seiner Frau glitten.
"Dekompression?" hörte er E'lizza fragen, die zusammen mit dem Admiral auf der Brücke der Valor stand.
"Negativ, sieht mehr aus als ob hier ein wildes Tier getobt hätte. Atmosphäre ist vorhanden und keine Hinweise auf Giftstoffe."
"Was sind das für Zeichen?" fragte plötzlich jemand aus seinem Team und er schaute zu Ihm. Nun bemerkte auch er, das an den freien Flächen, die nicht Blutverschmiert waren, mit dem blut kryptische Zeichen an die Wände geschmiert worden waren.
"Aber hier gibt es seltsame Zeichen an den Wänden" setzte er seinen Bericht fort. "Schaltet eure Helmkameras ein."
Alle führten den Befehl aus und schon hörte man über Funk das Keuchen der Brückenbesatzung, als auch sie sehen konnten was das Außenteam sah.
"Ok, 2 Teams" begann K'krug, "Team 1: Brücke. Team 2: Maschinenraum. Ich leite Team 2. Keiner geht mir hier alleine irgendwohin!"
Der Marsch durch das Schiff machte jeder Geisterbahn Konkurrenz. Sie trafen auch auf Besatzungsmitglieder, die sich offenbar selbst getötet hatten. Im Maschinenraum versuchten sie sofort auf den Computerkern zuzugreifen und die Beleuchtung zu reaktivieren.
Letzteres schafften sie relativ schnell und schummriges Halbdunkel beherrschte den Maschinenraum und vermutlich den Rest des Schiffes.
Da sah K'krug aus dem Augenwinkel eine Bewegung, doch als er seinen Kopf drehte, war da nur ein leerer Gang. Mit erhobenem Gewehr ging er auf den Gang zu. Weiter hinten sah er etwas über den Gang laufen und sein Herz setzte einen Moment aus.
"Sss'linela?" fragte er leise, so leise das er nicht das Funkgerät aktivierte. Eindeutig hatte er seine Frau erkannt. Diesen langen, geschmeidigen Schwanz würde er unter Tausenden wiedererkennen. Alle Vorsicht war vergessen und er rannte den Gang runter und bog da ab, wo er seine Frau gesehen hatte. Er sah wie ihr Schwanz in einer Tür verschwand und hielt direkt darauf zu. Er betrat ein Labor und ein schneller Überblick sagte ihm das es keinen zweiten Ausgang gab.
Er öffnete seinen Helm.
"Sss'linela!" rief er in den Raum. Ein Scharren in einer Ecke war zu hören und K'krug eilt dort hin. Er erschrak, als er nun seine Frau zum ersten Mal richtig sah. Sie war abgemagert, ihr Körper war von alten und frischen Wunden übersät und ihre Augen Blutunterlaufen. Ängstlich verkroch sie sich.
K'krug legte vorsichtig sein Gewehr auf den Boden und sprach mit beruhigender Stimme.
"Sss'linela... Liebste... ich bin es. K'krug..."
Das Weibchen hob langsam den Blick.
"K'krug..." sagte sie mit einer Stimme die viel zu rau für sie war.
"Ja, wir haben euer Notsignal empfangen... Was ist hier passiert?"
Sss'linela begann Stoßweise zu atmen und hob zitternd eine Klaue. Sie zeigte auf etwas hinter K'krug.
Dieser lauschte, hörte aber nichts anderes. Trotzdem griff er Blitzschnell nach seiner Waffe, drehte sich um und zielte.
Doch da war nichts. Nur ein Podest mit einem seltsamen, schwarzen, Stein darauf. K'krug sah wieder zu seiner Frau und vergewisserte sich, dass sie wirklich auf den Stein deutete. Er ging zu ihm und betrachtete ihn. Er sah aus, als ob er irgendwo herausgeschlagen worden war und wirkte vollkommen uninteressant.
"Was ist das?" fragte er seine Frau, doch diese schaute ihn nur mit großen Augen an. "Ok, dass nehmen wir besser mit auf die Valor..."
Als er den Stein anhob, schoss ihm sofort ein stechender Schmerz durch den Kopf und er hörte ein hohes Pfeifen. K'krug ließ das Gewehr fallen und fasste sich zischend an den Kopf, doch so schnell wie der Schmerz gekommen war, war er auch wieder weg.
Sss'linela stand plötzlich neben ihm und schaute zur Decke, als ob sie lauschen würde.
"Sie kommen..." flüsterte sie und dann nahm auch K'krug das leise Klappern von Deckplatten wahr... und das Knurren und Fauchen.
K'krug steckte den Stein in eine Tasche und hob sein Gewehr auf. "Ok, verschwinden wir hier."
Er trat aus der Tür und schaute den Gang zurück, von wo er gekommen war. Leer, aber der Lärm wurde immer lauter.
"Los!" sagte er und eilte den Gang zurück, seine Frau ihm direkt auf den Fersen. Kurz bevor sie die Kreuzung erreichten, trat ein wahrer Albtraum in ihren Weg.
Geschockt, kam K'krug schlitternd zum stehen und zweifelte an seinem Verstand. Das... Ding sah wie ein Pahkwa-thanh aus, wenn man von der sich lösenden Haut, verrottendem Fleisch und den 2 nach vorne gekrümmten Extremitäten, die wie Stacheln aussahen und aus seinem Rücken wuchsen, absah. Es drehte den Kopf in ihre Richtung und nun erkannte K'krug das die Augen milchig weiß waren. Wie tot...
Das Wesen riss das abscheuliche Maul auf und kreischte, bevor es die Beine anspannte um sich auf sie zu stürzen. K'krug gab ihm keine Chance dazu. Er hob seine Waffe und begann zu feuern. Die Projektile durchsiebten das Wesen, trennten eine der Extremitäten ab und rissen im den Unterkiefer weg. Erbärmlich Jaulend ging es zu Boden und K'krug gab ihm im vorbeirennen den Gnadenschuss.
"K'krug an Außenteam! Feindkontakt! Alle sofort zum Shuttle zurückziehen und Stellung halten!"
Nur Rauschen kam aus dem Äther.
Als sie im Maschinenraum ankamen, wurden sie bereits erwartet. Fauchend und geifernd lauerten noch mehr dieser Horrorgestalten auf sie. Dem ersten Wesen explodierte der Schädel, als K'krug ihm eine eine volle Salve in das geöffnete Maul schoss. Doch dann warf sich eines gegen ihn. Er hielt sein Gewehr vor die Brust und versuchte es auf Abstand zu halten, als die Extremitäten immer wieder neben seinem Kopf einschlugen. Der erfahrene Soldat löste eine Klaue von seinem Gewehr und schon blitzte das Omni-Blade an seiner Klaue auf. Er stieß es von unten durch den Kiefer des Wesens. Es erzitterte und K'krug zog seine Zweitwaffe zurück und trennte dann in einer fließenden Bewegung den Kopf vom Rest des Körpers.
Die anderen Wesen waren offenbar nun vorsichtiger und beschränkten sich aufs drohen. K'krug nicht. Er nahm eine Granate und warf sie genau zwischen die Menge. Viele wurden zerfetzt und um die Glücklicheren kümmerte er sich mit seinem Gewehr.
"Hoffentlich haben es meine Leute zurück geschafft..." keuchte er, bevor er die Klaue seiner Frau ergriff und sie weiter zog.
Die Geräusche wurden immer Lauter hinter ihnen. Eine ganze Meute musste hinter ihnen her sein. Schließlich waren sie kurz vor der Andockschleuse, doch dort warteten diese Dinger auf sie. K'krug nahm sein letzte Granate und warf sie mit einem lauten Brüllen so weit wie er konnte. Dann drückte er sich mit Sss'linela an die Wand, bevor die Splitter der Granate durch den engen Gang fegten. Sie hatten Glück. Dieses Dinger nicht. ihre Überreste säumten den Gang.
"Komm, wir müssen in das Shuttle."
Er eilte zum Schott und wollte es gerade öffnen, als Schüsse knallten und K'krug getroffen zuckte. Blutend ging er zu Boden und schaute den Gang runter. Da näherte sich eine weitere Gruppe dieser Dinger. Sie näherten sich langsam. K'krug versuchte seine Waffe zu heben und seine Frau zu schützen, doch die Kraft verließ ihn zu schnell. zu spät realisierte er, das diese Dinger überhaupt keine Waffen trugen.
Sie waren nun fasst über ihm, als ihre Körper plötzlich flackerten und zu verschwimmen schienen. Dann schaute er in ein bekanntes Gesicht.
"...Lizz?" keuchte er und spuckte Blut.
Sie hatte den Platz eines dieser Wesen eingenommen und auch die anderen waren nun andere mitglieder der Sicherheit.
"K'krug... was hast du getan..."sagte sie mit zitternder Stimme.
"Die... Monster..." brachte er unter größter Anstrengung heraus.
"Du hast sie selbst trainiert. Wie konntest du nur?"
"Was...?" brachte K'krug noch heraus und drehte dann den Kopf, sodass er die Leichen sehen konnte. Wo vorher noch Monster lagen, lagen nun die Überreste von Team 1.
Dann waren die Monster im Maschinenraum..., schaffte er noch zu denken, bevor sein Kopf auf den Boden schlug. Mit einem Auge sah er Sss'linela über sich stehen und auf ihn hinab blicken. Wie im Zeitraffer schälte sich ihre Haut vom Körper und eine lange, gezackte Wunde verlief quer über ihren Hals, als ob ihr jemand oder sie selber die Kehle durchgeschnitten hatte. Bevor sich seine Frau in einer Rauchwolke auflöste, schaute sie ihn mit genau diesen toten Augen an wie diese Monster es getan hatten. Doch er musste nicht lange mit dieser Erkenntnis leben. Der Blutverlust machte sich immer stärker bemerkbar und so schwand sein Blickfeld, bis ihn gnädige Schwärze einhüllte.

E'lizzza schloss die Augen ihres Freundes und erhob sich langsam wieder.
"Was ist hier bloß geschehen?" fragte ein Mitglied der Verstärkung. E'lizza hätte es gerne selber gewusst. Nachdem Team 2 den Maschinenraum erreicht hatte, war die gesamte Kommunikation zusammengebrochen, inklusive der Liveübertragung der Helmkameras. E'lizza hatte bereits ein 2. Außenteam versammelt und war mit einem weiteren Shuttle zur Zazzar unterwegs, als die Verbindung wieder hergestellt wurde. Sie sah auf den Kameras wie ihr Vertrauter wie im Rausch seine eigenen Leute massakrierte und hörte die panischen Schreie und Kommandos der Mitglieder des Außenteams. Sie schrien auf K'krug ein aufzuhören und hatten Hemmungen ihren Anführer zu erschießen. Das hatte sie alle das Leben gekostet.
E'lizzza hatte dieser Hemmung nicht nachgegeben und K'krug erschossen. Es war ihre Pflicht, ihre Verantwortung. Denn immerhin hatte sie K'krug auf dieses Schiff geschickt.
"Was ist denn das?" fragte der Sanitäter, der nichts mehr für K'krug hatte tun können und bückte sich nach einem schwarzen Stein, der offenbar aus einer Seitentasche von K'krugs Anzug gerollt war.
E'lizza riss ihn zurück. "Nicht anfassen!!!"
Sie bückte sich und betrachtete den Stein. Hatte dieser etwas mit K'krugs Verhalten zu tun? Sie verlangte nach einem Gefahrstoff-Zylinder, einem kleinen Behältnis aus transparentem Duranium un einem Sicherheitsdeckel. Mit einer Zange beförderte sie den Stein hinein und atmete erst aus, als sie den Zylinder versiegelt hatte. Den Zylinder steckte sie dann noch in eine tragbare Tritanium-Box mit Codesicherung.
Als das erledigt war, wendete sich E'lizzza an ihr Team.
"Ok, wir kehren zur Valor zurück und organisieren ein Aufräumteam... und das hier schaffen wir ins Labor. Ich will wissen was das ist. Um unsere Toten müssen wir uns später kümmern."
Als sich das versammelte Team auf den Weg zurück zu ihrem Shuttle machte, konnten sie nicht das rote Leuchten sehen, das den Zylinder in der Tritanium-Box erhellte. Es stammte von dem Stein, auf dessen Oberfläche nun rot pulsierende Zeichen prangten.
Zeichen, die auch mit Blut an die Gänge der Zazzar gemalt worden waren...


Fortsetzung folgt...
Halloween Woche 2016

_________________
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30. Apr 2016, 12:09
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Beitrag Re: Ein Fingerzeig aus der Vergangenheit
1 Tag nach dem ersten Kontakt

Admiral Ju'larn schenkte sich ein weiteres Glas des pahkwa-thanhischen Brandys ein, was nicht gerade vorteilhaft für seine Kopfschmerzen war. Nachdem er einen tiefen Schluck genommen hatte, schaute er zu dem versiegelten Behälter der dort auf seinem Schreibtisch stand.
Wieder meinte er leises Geflüster zu hören.
Dann hörte er den Summer zur Tür seines Bereitschaftsraumes.
"Herein..." sagte er und nahm einen weiteren Schluck.
Dr. St'raß, sein Chef-Wissenschaftler, betrat seinen Bereitschaftsraum.
"Admiral, ich finde ich sollte jetzt wirklich mit der Untersuchung des Artefaktes anfangen" kam der Wissenschaftler direkt zum Punkt.
Ju'larns Antwort bestand darin das er sich ein weiteres Glas einschenkte.
"Admiral?"
"Ich verlange ein paar Antworten, Mr. St'raß!" sagte der Admiral und deutete mit der Flasche auf den Wissenschaftler. "Ich habe fast ein Dutzend Leichen in der Kühlkammer und ich wüsste gerne was ich in die Briefe an ihre Familien schreiben soll. An die Eltern, Gefährten und Kinder dieser Männer... Von den Vorgängen auf der Zazzar gar nicht zu schweigen, an denen dieses Ding ohne jeden Zweifel Schuld ist."
Der Wissenschaftler, der wie alle Gammas, gut 2 Köpfe kleiner war als der erfahrene Admiral, legte den kopf schief und betrachtete seinen Vorgesetzten.
"Verzeihen sie meine Direktheit, Admiral, aber sie sehen sehr mitgenommen aus..."
Ju'larn schaute in sein eben gefülltes Glas und dann zu dem Behälter.
"Ich kann es hören, St'raß... Ich habe den Eindruck es spricht zu mir..."
Der Blick des Wissenschaftlers glitt zwischen dem Offizier und dem Artefakt hin und her.
"Admiral, haben sie schon mit Dr. Ch'o darüber gesprochen?"
Ju'larn antwortete nicht, doch sein Blick glitt kurz fiebrig hin und her, doch dann blickte er zu dem Wissenschaftler.
"Schaffen sie mir das verdammte Ding einfach aus den Augen" knurrte er, "Aber bedenken sie, St'raß, egal was sie da unten in ihrem Labor treiben, wir stecken schon tief genug in der Scheiße!"
St'raß erwiderte nichts, sondern schritt einfach zu dem Behälter und nahm diesen mit.

3 Tage nach dem ersten Kontakt

Seit 2 Tagen hatten St'raß und seine Leute das Labor nicht verlassen. Wie könnten sie auch, wenn sie an der größten Entdeckung der letzten 1000 Jahre arbeiteten.
St'raß war von seinen Leuten überredet worden sich zumindest ein paar Stunden in seinem Büro hinzulegen. Doch bevor er das machen würde, würde er seine Erkenntnisse der letzten Tage protokollieren.
"Wir untersuchten das Artefakt in einer isolierten Kammer und entdeckten Unglaubliches" diktierte der Wissenschaftler. "Wir konnten feststellen das der Brocken mal Teil eines größeren Gebildes war, was nicht so überraschend war. Was wir dann jedoch herausgefunden hatten, war das der Stein eine Funktion wie die Struktur unsere DNA erfüllt. Jeder Partikel enthällt die Information des Ganzen. So konnten wir auch bestimmen wie die gesamte Struktur, aus der der Stein rausgebrochen wurde, aussieht. Es ist ein großer Helix förmiger Stein. Als wir begannen dem Stein Energie zuzuführen, begannen fremde Symbole auf der Oberfläche zu leuchten. Wir sahen keine Kratzer, keine Bearbeitungsspuren... Es sah aus als ob der Stein selber sie hervorbrachte. Ab hier begannen auch die Kopfschmerzen, über die auch der Admiral klagte, auf mich und mein Team überzugreifen, aber wir fanden dadurch heraus das der Stein wirklich über eine DNA verfügte... eine telepathische DNA. Es ist einfach unglaublich! Dieses Artefakt ist der Schlüssel zum Wissen eines fremden Volkes. Zu ihrer Sprache! Zu ihrer Kultur! Wenn ich mich nicht täusche wird dieser unscheinbare Klumpen Stein eine Revolution auf sämtlichen Gebieten der Wissenschaft bedeuten... Und unserem Volk eine völlig neue Zukunft eröffnen."
St'raß beendete seine Aufzeichnung und ging zu der Pritsche, die man in seinem Büro aufgebaut hatte. Bevor er sich zur Wand dreht, betrachtete er noch einmal den Screen auf dem die seltsamen Symbole der Alien Sprache zu sehen waren, die man mit Hilfe des Artefaktes rekonstruieren konnte. Symbole die auch in Blut an die Wände der Zazzar gemalt waren.

Mannschaftsquartiere (zur gleichen Zeit)

Die 2 Männchen, die gerade ihre Schicht im Maschienenraum beendet hatten, gingen zu ihrem gemeinsamen Quartier. Als normale Mannschaftsmitglieder schliefen sie zu Sechst in Gruppenunterkünften. Zwei Ihrer Stubenkameraden hatten bereits ihren Dienst angetreten, doch ein Weibchen und ein weiteres Männchen fehlten unentschuldigt. Deshalb wollten die Beiden nach Ihnen sehen. Insgeheim hofften sie die Beiden auch in Flagranti zu erwischen.
Doch als sie die Unterkunft betraten bot sich ihnen ein Bild des Grauens.
Das Männchen lag zerfetzt auf dem Boden und das Weibchen thronte über Ihm. Auch ihr Körper war geschunden und seltsame, blutige, Symbole in Ihr Fleisch geritzt. Mit fiebrigen Blick schaute sie zu den entsetzten Neuankömmlingen.
"Sie wollen unsere Körper..." hauchte sie und umschlang mit ihren Armen ihren Körper. Ihre Klauen drangen in Ihre Schultern ein. "Aber das ist meiner... Mein Fleisch..." Tiefe Wunden ließ sie zurück, als sie die Arme sinken ließ und hinter dem Leichnam eine aktivierte Energie-Klinge hervor holte. Dann bot sie ihre Kehle dar.
"Meinen bekommen sie nicht..." sagte sie noch, bevor sie mit der Klinge ausholte.
"Nein!" rief eines der Männchen und wollte nach vorne springen, doch da durchschnitt die Klinge bereits die Kehle des Weibchens.
Blut spritze und die Augen des Weibchen rollten sich nach hinten als es auf den Boden stürzte. In Panik riefen die beiden Männchen nach Hilfe. Keiner von ihnen betrachtete die Wände, wo auch blutige Symbole gemalt waren.

5 Tage nach dem ersten Kontakt

E'lizza schaute auf ihren Bildschirm und betrachtete das Bild, auf dem man ihren ehemaligen Stellvertreter zusammen mit einem Weibchen sah.
K'krug hatte ihr nie etwas von Sss'linela erzählt. Hätte sie davon gewusst, hätte sie ihn nie auf die Zazzar gelassen. Als man später das Schiff durchsucht hatte, hatte man Sss'linela in einer von innen verriegelten Kabine gefunden. Sie hatte ein Display zerschlagen und sich mit der größten Scherbe, die man noch in ihrer einen Klaue gefunden hatte, die Kehle aufgeschlitzt. Und in den paar Sekunden die ihr noch geblieben waren, hatte sie vor sich auf den Boden diese Zeichen die man im gesamten Schiff fand mit dem eigenen Blut gemalt. E'lizza seufzte, schloss das Bild und wendete sich wieder ihrer Arbeit zu. In den letzten Tagen hatte sich die Valor in ein Tollhaus verwandelt. Sie ging die Meldungen der letzten Tage durch.
"Mord... Selbstmord... Mord... In Gewahrsam... Mord..." lass sie laut vor und schaute sich dabei die nicht gerade Apetitt anregenden Bilder an. Seit sie dieses Ding an Bord hatten, herrschte eine Atmosphäre der Beklemmung und Angst. Selbst E'lizza spürte es manchmal, wenn sie gerade allein in einem Gang war und meinte Stimmen zu hören. Und dann die ganzen Gewaltakte... all die Morde und Selbstmorde.
Sie war sich sicher, dass das was auf der Zazzar passiert war, nun auch hier passierte. Und dieser verdammte Stein, den die Wissenschaftler nun in ihrem Labor untersuchten, hatte damit zu tun.
Da blinkte ein Licht an ihrem Bildschirm auf. Das Bergungsteam auf der Zazzar nahm Kontakt zu ihr auf.
Nachdem sie die Überreste des 1. Erkundungsteams geborgen hatten, begaben sie sich sofort an die Arbeit. Man lud die Logbücher und alle Daten die man finden konnte herunter und überspielte sie an die Valor. Doch alles war verschlüsselt und nicht mit einer Standardverschlüsselung. Die Technik arbeitete rund um die Uhr, um die Verschlüsselung zu knacken. Nun war nur noch eine kleine Truppe auf der Zazzar um zu versuchen das Schiff wieder notdürftig flott zu machen.
"Chief Vi'zenz hier" beantwortete sie den Ruf und auf dem Bildschirm erschien das Gesicht des Schichtleiters, der gerade Dienst auf der Zazzar hatte. In seinem Gesicht war Entsetzen gezeichnet.
"Chief, wir haben hier drüben einen Vorfall..."
"Oh nein..."
"Was ist passiert?"
"Ein Trupp wurde ins All geblasen, als sich einer der Männer an einer Andockschleuse zu schaffen machte..."
"WIE BITTE?!" rief E'lizza und sprang auf.
"Der Trupp hat überlebt" erklärte der Schichtleiter schnell. "Sie konnten noch rechtzeitig ihre Anzüge versiegeln und ein Shuttle sammelt sie gerade ein. Nur der Verursacher ist tot. Sein Anzug übermittelt keine Vitaldaten mehr."
"Ein Hoch auf die Technik, die es ermöglicht mit einem einzigen Gedankenbefehl den Raumanzug zu versiegeln...", dachte E'lizza erleichtert.
"Eine Vermutung was die Person dazu bewogen hat das Schott zu öffnen?"
"Bereits geborgenen Mitglieder des Trupps haben mir über Com mitgeteilt das der Betreffende sich schon lange merkwürdig verhalten hat. Sie erzählten von Selbstgesprächen und das er eine seiner kleinen Töchter sehen würde..." Er stockte kurz. "Chief,... diese Tochter ist aber bereits seit 3 Jahren tot. Sie starb bei einem Unfall. Sein Partner, der alle noch rechtzeitig warnen konnte, berichtete das er wie in Trance durch die Sichtluke des Schottes geschaut hat und offenbar mit seiner Tochter geredet hat. "Immer zusammen sein..." und "Ich komme zu dir..." waren Sätze die er gesagt hatte."
Die Sicherheitschefin rieb sich die Schläfen.
"Das Shuttle soll auch den Toten einsammeln und unter Quarantäne halten. Die Ärzte werden sich der Sache annehmen. Sein Körper ist der intakteste den wir bis jetzt haben."
Kein Wunder, wenn sich die anderen oft den Schädel weggepustet haben oder in einem Anfall von Blutrausch den Körper zerfetzt haben.
"Aye, Ma'am... Chief?"
"Ja?"
"Im Namen meines Teams möchte ich um unsere Versetzung bitten... Wir halten es hier drüben nicht mehr aus."
E'lizza konnte ihn nur zu gut verstehen.
"Halten sie die Stellung. Ich sorge derweil für ihre Ablösung und das sie und ihre Männer ein paar Tage Ruhe bekommen."
"Danke, Chief."
Damit beendete E'lizza die Verbindung und starrte einen Moment vor sich hin. Das geriet alles außer Kontrolle. Ihr Blick wanderte zu einem gerahmten Bild ihrer Familie, welches auf ihrem Schreibtisch stand. Sie betrachtete ihre Eltern, Brüder und Schwestern, bis ihr plötzlich die flüsternden Stimme und das Gesicht auffiel das sich im Glas spiegelte.
K'krugs Gesicht...
Sie sprang auf und wirbelte zu der Stelle herum, doch da war nichts. Sie lauschte, doch da waren auch keine Stimmen mehr. Ihr Herz raste in ihrer Brust und ihre Augen waren geweitet. Es dauerte einen Moment, bis sie sich beruhigt hatte.
Dann fasste sie einen Entschluss. So konnte das nicht weiter gehen. Sie stellte eine Verbindung zum Admiral her.
"Admiral, ich muss mit ihnen sprechen."

Später...

Die Sicherheitschefin betrat den Bereitschaftsraum des Admirals, wo dieser und Dr. St'raß bereits warteten. Während das Gesicht des Admirals ein neutrale Maske war, zeigte St'raß offene Missbilligung. E'lizza konnte ihn nicht ausstehen.
Man übersprang die Floskeln und kam direkt zum Punkt.
"Admiral, wir sollten diesen Stein los werden!" sagte E'lizza, worauf St'raß abfällig schnaupte. Das Weibchen schaute ihn giftig an.
"Ist das ihre Meinung als Soldatin, Chief" fragte dieser herablassend. "Ich weiß das ihr nichts anderes könnt als töten, also sollten sie das Denken besser anderen überlassen."
Das Weibchen trat auf das kleinere Männchen zu, doch Ju'larn rief seine Offizierin zurück.
"St'raß... sie werden Chief Vi'zenz mit dem ihr gebotenen Respekt behandeln, verstanden!" richtete er dann noch an den Wissenschaftler. "Und jetzt informieren sie Sie gefälligst über das Artefakt wie sie es bereits bei mir und dem XO getan haben!"
Der Wissenschaftler verdrehte die Augen, aber reichte dem Weibchen ein Padd. Dann unterrichtete er sie über ihre Erkenntnisse, während El'izza nebenbei das Padd durchging.
Dann eröffnete er ihr noch die neusten Erkenntnisse.
"Das Artefakt scheint eine Art Trägerwelle auszusenden, meine Instrumente konnten sie kaum erfassen, aber sie ist da. Ich habe die Vermutung das sie Informationen überträgt und zwar auf organisches Gewebe."
Das gefiel El'izza absolut nicht.
"Ist das der Grund warum hier alle durchdrehen? Was mit K'kruk passiert ist..."
"Es sieht so aus als ob die meisten Personen unter Einfluss des Artefaktes eine Psychose entwickeln und nur ein geringer Prozentsatz scheint imun dagegen zu sein. K'kruk und viele Andere waren zudem noch psychisch angeschlagen wegen Trauer oder anderer traumatischer Erlebnisse. Das Artefakt hat ihren Verstand überladen."
Das Bauchgefühl der Sicherheitschefin verschlechterte sich noch mehr.
"Und sie glauben das dieses Ding von einem anderen Volk erschaffen wurde?"
"Von einer sehr viel höher entwickelten Intiligenz, ganz sicher... Mit unseren primitiven Worten könnte man sie auch Gott nennen..."
Die Pahkwa-thanh began zu lachen.
"Sie haben Gott gefunden, Doc? Ich hoffe nicht Hexmir, denn das würde unseren Glauben ziemlich erschüttern."
Der Admiral und Ju'larn lachten nicht.
"Sie meinen das ernst, oder?" sagte El'izza als ihr das Lachen erstarb.
"Chief, dieses Artefakt ist ungeheuer wertvoll" sagte der Admiral.
"Blödsinn!" brüllte El'izza. "Ich sehe darin nur eine Gefahr! Wir sollten es aus der nächsten Luftschleuse werfen oder zerstören!"
St'raß schnaufte.
"Nur gut das sie damals nicht das Feuer entdeckt haben, Chief. Ich wette sie hätten es glatt ausgetreten."
Die Pahkwa-thanh zerschmetterte das Padd vor den Füßen des Wissenschaftlers und fletschte die Zähne. Es fehlte nicht mehr viel und das Weibchen würde sich auf das kleinere Männchen stürzen.
"Feuer kann kontrolliert werden!" spie sie ihm entgegen. "Dieses... Ding... kann nicht kontrolliert werden!"
"Falsch, Chief. Die Techniker verbessern gerade das Labor und schirmen es gegen die Trägerwelle ab. Dann werden diese Vorfälle aufhören und wir können noch mehr Energie in das Artefakt leiten und damit experimentieren."
Die Pahkwa-thanh konnte nicht glauben was sie da hörte und wendete sich an den Admiral.
"Sir, das können sie nicht zu lassen!"
Ju'larn schaute sie aus müden Augen an.
"Tut mir Leid, El'izza. Aber wir müssen dieses Artefakt erforschen. Morgen werden wir die Zazzar in Schlepp nehmen und Richtung Heimat fliegen."
El'zzas Augen weiteten sich.
"Sie wollen dieses Ding nach Pahkwa bringen?" keuchte sie.
Ju'larn nickte schwach.
"Dieser Befehl kommt von ganz Oben."
Ein langes Schweigen trat ein.
"Sir,... Ich hoffe sie wissen das ich Vormahl Protest in meinem Logbuch vermerken werde?"
"Das ist ihr gutes Recht, El'izza... Es tut mir Leid..."
Die Pahkwa-thanh nickte ihrem Vorgesetzten zu und drehte sich um, um den Raum zu verlassen. St'raß würdigte sie keines Blickes.
Denn er, so war El'zza sich sicher, würde sie alle in den Untergang reißen.

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6. Sep 2016, 13:28
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