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 Kapitel 1 Hilfslieferung 
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Ensign
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind


Die 'Glasgow' war auf dem Weg, wie Argus erfuhr, als T'Nara den Raum betrat, der gleichzeitig Quartier und Bereitschaftsraum des Captains war.

"Ja, Seth kann reden", antwortete er, weil sich der Nausikaaner nicht rührte, als die Halbvulkanierin ihn untersuchte. "Er hat Ihnen was mitzuteilen, was für Sie von Bedeutung sein könnte. Allerdings hat die Mission Priorität und ich möchte meine Pflichten auf der 'Interceptor' wieder aufnehmen." Auch, um sich endlich mal intensiver mit EDI beschäftigen zu können, würde er hinzufügen, aber das war nebensächlich.

"Also, Ensign... Doktor, dann schiessen Sie mal los. Warum soll ich eine Verbindung zu den anderen Kommandanten herstellen? Da draussen ist eine Horde Breen, die unsere Kommunikation unterbrochen hat, aber selbstverständlich wäre das kein Problem, falls sie es nach dem Feuerwerk auf dem Planeten wieder tun oder uns abhören wollen. Schliesslich kenne ich mich mit Kommunikationssystemen aus, und mit Sensoren. Der Captain sollte nicht erfahren, wie ich das anstelle. Ist nicht ganz nach Sternenflottenbestimmungen. Aber ich will wissen, warum wir unseren Hals weiter riskieren sollen und nicht einfach dieses System verlassen, um die Kolonisten in Sicherheit zu bringen."

Auf ein kleines Signal, dass sein Terminal am Schreibtisch anzeigte und den Ruf der 'Interceptor' meldete, antwortete der Ferengi mit einem weiteren Signal zu warten.


Warten auf T'Nara

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Ensign Argus, Leitender Operationsoffizier, USS Interceptor


8. Dez 2017, 20:00
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind - Bereitschaftsraum:

'Horde Breen... Kommunikation... gestört...Ortung... man bist Du blöd, T'Nara!!' schoß es ihr durch den Kopf.

Etwas beschämt blickte T'Nara zu Boden:
"Verzeihung, Sir. Daran habe ich nicht gedacht. Ich... ich... nun... ich bin halt nur Medizinerin, keine Taktikerin... Sie haben natürlich Recht..." stammelte sie.
Doch dann blickte sie wieder auf und schaute Argus direkt an:
"Es ist nur so... wir müssen die Kolonisten nach Rasse sortieren und sie dann in eine Art Sauna stecken um sie zum Schwitzen zu bringen. Das Enzym basiert auf Eiweis-Molekül-Ketten, welche bei Hitze zerstört werden. Da wir aber nicht alle Kolonisten in die gleiche Sauna stecken können, gestaltet sich dies nicht so einfach. Vulkanier würden in einer Maa-Sauna bei 120°C und einer Feuchtigkeit von 9 bis 20% noch Turnübungen machen, wärend ein Andorianer dabei um sein Leben kämpfen würde.
Wir können dies jedoch über Dauer und Intervalle kompensieren..." erklärte die Halbvulkanierin.
"Entweder, die Kolonisten heilen sich selber, indem Sie sich in ihrer neuen Welt eine Sauna bauen, oder wir erledigen dies für sie, indem wir einen der Frachträume via Umweltkontrollen zur Sauna umfunktionieren..."

Damit war T'Nara nun mit ihrer Erklärung fertig und hoffte, daß Argus ihren Fehler vergessen hatte.

"Übrigens... Ensign war schon richtig, Sir. Ich bin noch kein Doctor..." sagte Sie dann noch mit etwas gedämpfterer Stimme.

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Wartet auf: Capt. Argus - event. Seth

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9. Dez 2017, 09:56
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Brücke - Sitz des XOs

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Cmdr. Nuvok
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Ens. Kowalski meldete, dass die GOLDEN HIND ein Wartesignal gesendet hatte.

Offenbar gab es dort gerade genug anderer Dinge zu erledigen, was Nuvok kaum verwunderte, schließlich war die GOLDEN HIND nur ein Frachter mit sehr begrenzer Mannschaft und nun voller verwundeter Zivilisten - inkl. eines gewissen Romulaners.

Also wandte er sich an EDI:

EDI, werden wir noch von den Breen verfolgt?


warten auf: EDI, evtl. GOLDEN HIND

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9. Dez 2017, 20:11
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Brücke:

EDI stand noch immer neben dem Piloten, der mittlerweile einen Kurs zum Treffpunkt gesetzt hatte. Die Interceptor ging auf Warp und kurz danach verließ der Captain auch schon die Brücke, um nach Lt. Vega zu sehen. Dabei hatte er das Kommando an Cmd. Nuvok übergeben.

Der Warpsprung war nur kurz und als sie wieder in den Normalraum übergingen, fragte Cmd. Nuvok die Androidin:

Nuvok hat geschrieben:
EDI, werden wir noch von den Breen verfolgt?


Tatsächlich war es so, daß aus dem Subraum plötzlich zwei Breen-Späher auftauchten. Scheinbar haben diese es geschafft, die Interceptor zu verfolgen. Dummerweise haben die Piloten jedoch nicht damit gerechnet, daß EDI diese schon lange entdeckt hatte noch bevor sie die aktuelle Position der Interceptor übermitteln konnten.

Langsam lief EDI nach vorne zum Hauptschirm. Dabei hörte man nur das charakteristische, aufladende Brummen der Phaserbänke und dann zweimal kurz nacheinander ein Zischen.

EDI drehte sich zu Cmd. Nuvok um und blickte unschuldig:

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"Nein Sir, keine Verfolger mehr auf den Sensoren."

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Wartet auf: Cmd. Nuvok - weitere Anweisungen

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10. Dez 2017, 09:45
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind


Wortlos hörte Argus zu. Was er da vernahm, war zum einen amüsant, zum anderen beunruhigend.

"Ensign, hier an Bord sind Sie Doktor. Ich werde in meinem Bericht für Captain McGilles ausdrücklich würdigen, welch grossartige Arbeit Sie hier geleistet haben. Was Ihren Vorschlag für eine Therapie angeht, gibt es in der Tat zwei Alternativen, die nahe liegen: Doktor Bashir auf Deep Space Nine wäre meines Erachtens die beste Lösung. Ich bin sicher, er kann alles notwendige veranlassen. Alternative zwei wäre Risa."

Wieder schweigend dachte der Ferengi nach. "Vielleicht interessiert es den Captain, was wir zu berichten haben. Aber ich bin für die Sternenflotte auch nur Master Chief ... Mist, Ensign, also nicht mehr als eine Rohrmade ... mit Lizenz für Frachterkommandos."

Argus stellte die gewünschte Verbindung her.

"'Glasgow' und 'Interceptor', hier ist die 'Golden Hind'. Entschuldigen Sie, dass wir Sie so überfallen, aber unser Leitender Medizinischer Offizier hat etwas mitzuteilen, was von Bedeutung für den Fortgang der Mission sein könne. Ich übergebe an Ensign T'Nara."

Seth schwieg. Er tippte, was er über Hassan und seine Verbindung zu Nox wusste, in sein Padd. Und das er vermutete, T'Nara sei Opfer einer 'Rekrutierung' von Sklaven geworden. Für seinen Boss würde unerheblich sein, ob sich die Halbvulkanierin beteiligte. Seth wusste, dass Argus nichts mehr hasste, als wenn man Lebewesen ihrer Freiheit beraubte. Der Ferengi würde also Rura Pente aufsuchen, sobald er konnte, so oder so...


Warten auf: Captain Francesco, Captain McGilles oder Brücken, 'Glasgow'/'Interceptor'

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Ensign Argus, Leitender Operationsoffizier, USS Interceptor


10. Dez 2017, 16:07
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Brücke - Sitz des XOs

Erster Offizier
Cmdr. Nuvok
Sternzeit: 60443,7


"Nein Sir, keine Verfolger mehr auf den Sensoren."

Nuvok stand von seinem Sitz auf und stelle sich vor EDI.

Ich konkretisiere meine Äußerung bezüglich Handlungen zum Schutz des Schiffes auch ohne direkten Befehl:

Keine aggressiven Handlungen! Soetwas mag kurzfristig legithim erscheinen, kann jedoch sehr schnell weitreichende Konsequenzen haben. Generell sollte Leben nicht leichtfertig beendet werden. Daher: Ohne konkreten Feuerbefehl wird nicht gefeuert! Weder Phaser, noch Torpedos oder sonst irgendwas. Verstanden EDI?



warten auf: EDI

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10. Dez 2017, 21:23
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Brücke

"Natürlich, Sir..." antwortete die Androidin und blickte etwas naiv.
"Sie dürfen Ihre Ausführungen jederzeit konkretisieren, wenn Sie möchten. Wenn Sie noch etwas hinzufügen möchten, dürfen Sie sich jederzeit mit mir in Verbindung setzen."
Mit diesen Worten ging EDI an Cmd. Nuvok vorbei in Richtung des Turbo-Liftes.
"Wenn Sie nichts dagegen haben, schaue ich nun nach den Kolonisten."

Kurz vor dem Turbo-Lift drehte sich die Avatarin noch einmal zum Vulkanier um und lehnte sich lässig gegen die Wand:

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"Wollen Sie die Piloten noch an Bord beamen oder sie in ihren manövrier-unfähigen Fightern sich selbst überlassen und warten, bis diese ein Notsignal senden und die gesamte Breen-Flotte hier auftaucht?"

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Wartet auf: Cmd. Nuvok

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11. Dez 2017, 15:46
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Brücke

Erster Offizier
Cmdr. Nuvok
Sternzeit: 60447,0


Er nickte.

Lassen Sie sie an Bord beamen, entwaffnet in eine Arrestzelle sperren und medizinische versorgen. Davon abgesehen sollen die Breen jedoch wie Gäste behandelt werden.

Die Schiffe lassen Sie in den Hangar schleppen und errichten ein Energiedämpfungsfeld drumherum. Versuchen Sie eventuelle Peil- oder Notrufsender zu deaktivieren - alles unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen und unter Einsatz von Kraftfeldern.

Ich werde das weitere vorgehen mit Cpt. McGilles besprechen. Der gelbe Alarm bleibt bis auf Weiteres bestehen.

Das wäre alles EDI. Sie dürfen wegtreten.



warten auf: EDI

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12. Dez 2017, 04:11
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Brücke

EDI lächelte etwas verschmitzt, vermutlich unmerklich für den Vulkanier. Lässig stieß sie sich von der Wand ab, drehte sich zum Turbolift und betrat diesen.
Bevor sich die Türen schlossen, sagte sie:

"Wir werden von der Golden Hind gerufen..."

Damit schlossen sich die Türen und via Audio war zu hören:

Argus hat geschrieben:
"'Glasgow' und 'Interceptor', hier ist die 'Golden Hind'. Entschuldigen Sie, dass wir Sie so überfallen, aber unser Leitender Medizinischer Offizier hat etwas mitzuteilen, was von Bedeutung für den Fortgang der Mission sein könne. Ich übergebe an Ensign T'Nara."

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29. Dez 2017, 10:04
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind - Bereitschaftsraum:

T'Nara erkannte Commander Nuvok und Captain Francesco auf dem Bildschirm.
Etwas überrascht über den plötzlichen Verbindungsaufbau mit den ihr vielfach höher gestellten Persönlichkeiten schaute sie zunächt etwas erschrocken und schüchtern zu dem Bildschirm.
Sie war immerhin noch nicht einmal eine geprüfte 'Ärztin', vielleicht grad mal Assistentin. Aber Argus bezeichnete sie schon als 'leitende medizinische Offizierin'.

"Ähm... also... nun... es ist so... meine Analyse des Enzyms im Blut der Kolonisten hat ergeben, daß es eine Schwangerschaft unter den Kolonisten verhindern soll. Sie können sich also nicht fortpflanzen, solange dieses Enzym in ihren Blutbahnen fließt. Die einzige Heilmethode ist sie mehrmals hohen Temperaturen, wie sie in einer Sauna herrschen, auszusetzen.
Captain Argus meinte..." - T'Nara drehte sich kurz zu Argus, wies mit der Handfläche freundlich zu ihm, um sich dann wieder dem Bildschirm zu zuwenden - "... daß man die Kolonisten entweder nach DS9 an Dr. Bashir oder nach Risa übergibt.
Ich persönlich bin für Risa, da die Kapazitäten auf DS9 sicherlich zu begrenzt sind. Zudem bin ich der Meinung, daß den Kolonisten nach diesen ganzen Strapazen in der Kolonie eine Erholungszeit auf Risa zusteht. Die Risaner sind ja auch für ihre Sauna-Therapien bekannt...".

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Wartet auf Reaktionen der leitenden Offiziere.

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29. Dez 2017, 10:29
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Brücke

Erster Offizier
Cmdr. Nuvok
Sternzeit: 60502,0


EDI betrat den Turbolift und sprach:

"Wir werden von der Golden Hind gerufen..."

Die Türen schlossen sich noch bevor Nuvok widersprechen konnte, als hinter ihm plötzlich die Stimme von Ens. Argus erklang. Nuvok drehte sich sofort um und sah auf dem Hauptschirm eine Konferenzschaltung mit der GOLDEN HIND und der GLASGOW.

"'Glasgow' und 'Interceptor', hier ist die 'Golden Hind'. Entschuldigen Sie, dass wir Sie so überfallen, aber unser Leitender Medizinischer Offizier hat etwas mitzuteilen, was von Bedeutung für den Fortgang der Mission sein könne. Ich übergebe an Ensign T'Nara."

"Ähm... also... nun... es ist so... meine Analyse des Enzyms im Blut der Kolonisten hat ergeben, daß es eine Schwangerschaft unter den Kolonisten verhindern soll. Sie können sich also nicht fortpflanzen, solange dieses Enzym in ihren Blutbahnen fließt. Die einzige Heilmethode ist sie mehrmals hohen Temperaturen, wie sie in einer Sauna herrschen, auszusetzen.
Captain Argus meinte..."


T'Nara drehte sich kurz zu Argus, wies mit der Handfläche freundlich zu ihm, um sich dann wieder dem Bildschirm zu zuwenden

"... daß man die Kolonisten entweder nach DS9 an Dr. Bashir oder nach Risa übergibt.
Ich persönlich bin für Risa, da die Kapazitäten auf DS9 sicherlich zu begrenzt sind. Zudem bin ich der Meinung, daß den Kolonisten nach diesen ganzen Strapazen in der Kolonie eine Erholungszeit auf Risa zusteht. Die Risaner sind ja auch für ihre Sauna-Therapien bekannt...".


Nuvok überlegte kurz und rief sich die Sternenkarten des Föderationsraums ins Gedächtnis. Dann antwortete er:

Der Weg nach DS9 dürfte etwas kürzer sein, als der direkt nach RISA, obwohl wir den Raum der TZENKETHI umschiffen müssten....

Falls Cpt. McGllesnichts dagegen hat, könnten wir beide Ziele nach einander ansteuern und die Kolonisten entscheiden lassen, wo sie nach all den Strapazen lieber hin möchten. Was meinen Sie?



warten auf: Cpt. der GLASGOW, evtl. Ens. T'Nara, Ens. Argus

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31. Dez 2017, 19:33
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
S.S. Glasgow

Capt. Francesco

Die Glasgow folgte den beiden anderen Schiffen als seine OPS einen eingehenden Ruf der Golden Hind vermeldete. "Stellen Sie durch".

"Ähm... also... nun... es ist so... meine Analyse des Enzyms im Blut der Kolonisten hat ergeben, daß es eine Schwangerschaft unter den Kolonisten verhindern soll. Sie können sich also nicht fortpflanzen, solange dieses Enzym in ihren Blutbahnen fließt. Die einzige Heilmethode ist sie mehrmals hohen Temperaturen, wie sie in einer Sauna herrschen, auszusetzen.
Captain Argus meinte..."

T'Nara drehte sich kurz zu Argus, wies mit der Handfläche freundlich zu ihm, um sich dann wieder dem Bildschirm zu zuwenden

"... daß man die Kolonisten entweder nach DS9 an Dr. Bashir oder nach Risa übergibt.
Ich persönlich bin für Risa, da die Kapazitäten auf DS9 sicherlich zu begrenzt sind. Zudem bin ich der Meinung, daß den Kolonisten nach diesen ganzen Strapazen in der Kolonie eine Erholungszeit auf Risa zusteht. Die Risaner sind ja auch für ihre Sauna-Therapien bekannt...".



Francesco überlegte. Da McGilles scheinbar nicht auf der Brücke war, und sein XO mit der Hind sprach und seine Sicht der Dinge darlegte.

"Ich würde den Weg nach Risa bevorzugen, weil wir von da nämlich die nächsten Aufträge haben. Den Weg um TZENKETHI raum meide ich mit meinem Schiff eigentlich immer. Aber die ich wir werden wenn die Mehrheit nach DS9 möchte auch dort hinfliegen."

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1. Jan 2018, 18:38
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind

Schweigend hörte Argus zu, was Nuvok und Francesco zu sagen hatten. Er wog das Für und Wider ab, überlegte, was das klügste für die Kolonisten war - und wie es mit dem Frachter weiter gehen könnte, wenn sie DS Nine oder Risa anflogen.

"Abgesehen davon, dass meine Crew mit beiden Zielen einverstanden wäre", sagte er schliesslich, "würde ich der Empfehlung meines derzeitigen Leitenden Medizinischen Offiziers folgen und die Kolonisten nach Risa bringen, Sir. Ich könnte dann auch umgehend meinen Dienst auf der 'Intereceptor' wieder aufnehmen, da dies für meine Leute ein Routineflug wäre. Würden wir den Tzenkethi-Raum berühren und DS Nine anfliegen müsste ich darum bitten, mein Kommando hier an Bord fortführen zu können. Bei allem gebotenen Respekt, Sir."

Der Ferengi wusste, dass Commander Nuvok logisch betrachtet recht hatte. Er wollte aber zum einen seinen Dienst umgehend wieder aufnehmen - das verlangte sein Pflichtgefühl - und zum anderen Ensign T'Nara nicht in den Rücken fallen. Sie war zur Zeit sein Leitender Medizinischer Offizier und hatte Risa empfohlen.

"Sofern er von Ensign T'Nara für transportfähig erklärt wurde", ergänzte Argus, "würden wir vor dem Weiterflug den Kolonisten Takerian auf die 'Interceptor' überstellen. Wir behandeln ihn hier als Gast und bisher hat er sich absolut korrekt verhalten."

Warten auf andere, Interceptor

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Zuletzt geändert von Argus am 1. Jan 2018, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.

1. Jan 2018, 19:05
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
U.S.S. Interceptor

Capt. McGilles

Sean hatte die Brücke verlassen und auf dem Weg zum Transporterraum. Dort angekommen musste er die Lage erstmal überblicken. Dort stand Lt. Vega und auf den Boden lagen zwei Leichen der Breen, welche aber anders aussahen als er sich in seinen Träumen vorgestellt hätte.

"Lt. Vega? Alles klar bei Ihnen?" wandte er sich an den Lt.


wartet auf: Vega

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1. Jan 2018, 19:14
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Vlugda-Asteroidenfeld, Alpha-Quadrant


Die Kommandantin des Bird of Prey hatte eine atemberaubende Figur, aber sie war deutlich zu klein für eine Klingonin. Also war dieses Schiff offensichtlich gestohlen. Dies erklärte wohl auch, warum sie eine tief hängende Kapuze trug. "Ich bin Var, Stellvertretende Kommandantin des Bird of Prey 'Mekleth'. Ich bin auf der Suche nach einem Ferengi namens Argus." Der Klingone war erstaunt. Wieso machte jemand eine so lange Reise hier in die Vlugda-Minen, um einen Unbekannten zu suchen? "Ich bin Mentok, Sicherheitschef von 'Vulcanon Enterprises'. Willkommen, aber einen Argus gibt es hier nicht und ich kenne auch keinen, Lady."

Ein lautes Lachen kam zur Antwort. Und Mentok beschlich ein Verdacht. Die Fremde lüftete ihre Kapuze. Tatsächlich, das war wirklich eine weibliche Ferengi. Seine Laune verschlechterte sich. "Also, wenn Sie und Ihre Crew die Dienste dieses Casinos in Anspruch nehmen wollen, dann erklären Sie mir, woher Sie dieses Schiff haben und warum ich Sie nicht aus dem Orbit pusten soll." Die Ferengi hörte auf zu grinsen. "Guter Mann. Ehrlich gemeint, Krieger", antwortete sie. "Ich werde es Ihnen erklären. Ich komme runter. Allein und unbewaffnet." Mentok nickte und aktivierte umgehend den Transporter. Wenig später stapfte die Fremde in den Gastraum des Casinos, setzte sich seelenruhig an den Tresen und bestellte zur heimlichen Freude Mentoks Blutwein bei Loki, dem Barkeeper. Demonstrativ hielt Mentok ein Bathleth in der Hand. Die Ferengi wirkte aber keinesfalls eingeschüchtert und begann zu erzählen:

"Vor ein paar Monaten gab es ein Geschäftsessen von Kanzler Martok und Nagus Rom bei Quark auf Deep Space Nine. Der Kanzler liess sich nicht davon abbringen, mit Rom, seiner Ehefrau Leeta und Quark Tongo zu spielen. Da er kein Latinum hatte und mit hohem Einsatz spielen wollte, setzte er die 'Mekleth'. Immerhin bewegte sein Spiel Rom und Quark dazu, bankrott zu gehen. Allerdings schaffte die First Lady eine Feindliche Übernahme und zwang Martok zur Aufgabe." Nach einem Augenblick des Schweiges brach der hühnenhafte Klingone in ein lautes Lachen aus. "Das Gesicht des Kanzlers hätte ich gerne gesehen", sagte er, nachdem er sich wieder beruhigt hatte. "Aber nun zu Euch. Warum sucht Ihr diesen Argus. Und warum hier?"

Die Ferengi stellte den Becher ab. "'Vulcanon Enterprises' ist eigentlich aus der Sicht eines Ferengi ein kleines Unternehmen. Ein Installations- und Wartungsbetrieb für Dabotische und Holosuiten. Ein Casino auf der Erde, eines hier im Vlugda-Feld. Ein Fracht- und Handelsbetrieb." Für Mentoks Geschmack erzählte ihm Var zuviel, aber sie schien auf etwas hinaus zu wollen. "Die Firma gehört, 'Vesta Investment' auf Ferenginar. Die gehört 'Hestia Investment' auf Risa. Und die gehört 'Hephaistos Investment' auf Qonos. Die gehört 'Phoenix Investment' auf Risa, die schliesslich 'Vulcanus Investment' auf Ferenginar gehört. Findet man nur heraus, wenn man von einem Planeten zum anderen fliegt und Gespräche führt, für die man selten Termine erhält." Var nahm einen tiefen Schluck. "Ist auch egal. Alles Tarnung. Diese Firmen existieren nur dem Namen nach. Keine Angestellten, keine Büros. Nur ein Datenlink, jeweils bei einer sehr verschwiegenen Bank mit einem noch verschwiegeneren Kundendienstmitarbeiter der Ferengi. Die Erträge von 'Vulcanon Enterprises' werden stets nach Eingang bei der einen auf die andere Firma übertragen, bis sie bei 'Vulcanus Investment' ankommen. Entscheidend ist, dass Liquidator Brunt, mein ... geliebter Freund, weiss, wem 'Vulcanus Investment' gehört: Daimon Gusar, den auf Ferenginar nur der Grosse Nagus Rom höchstpersönlich kennt. Dieser Gusar hat ihm eine ordentliche Portion Latinum gespendet und damit Diskretion erkauft. Aber er zahlt regelmässig Steuern. Dafür reicht er Unterlagen ein, die mit einem Fingerabdruck signiert werden. Ich habe durch einen Zufall heraus gefunden, dass Gusars Abdruck mit dem von Argus identisch ist. Gusar tritt nie in Erscheinung. Auf Ferenginar ist er wie ein Geist. Niemand sieht ihn, aber es gibt ihn. Er bevorzugt Audio-Kontakte. Oder konspirative Treffen unter vier Augen. Die sind schwer zu vereinbaren. Ich habe es versucht. Aber dieser Aton und seine Assistentin Hathor wissen scheinbar, wen sie zu Gusar lassen dürfen und wen nicht."

"Beeindruckend", stellte Mentok trocken fest. "Und warum sucht Ihr den? Wurdet Ihr sitzen gelassen?" Zur Überraschung des Klingonen nickte die Ferengi. "Argus war fünf Jahre lang mein Ehemann. Standardvertrag. Dann löste er ihn einseitig kurz vor Ablauf der Frist und verschwand. Angeblich kam er bei einem Unfall im Frachtraum eines Schiffes ums Leben. Er hat mich verdammt gut versorgt. Ich habe eine Abfindung bekommen. Schliesslich hat er die Kündigungsfrist nicht eingehalten. Aber ich bin überzeugt davon, dass er lebt. Deshalb suche ich ihn. Ich habe ein eigenes Geschäft aufgebaut. Zeitarbeit. Wir arbeiten für jeden, der gut zahlt und eine Crew braucht. Meine Brüder und ich als Ihr Manager. Immer auf der Suche. Daimon Grim, mein derzeitiger Auftraggeber, ist der Vater von Argus. Er arbeitete für seinen Bruder, Nox. Nachdem Grim sein eigenes Geschäft aufgebaut hat, heuerten wir an." Sie schluckte. "Auch Grim vermutet, dass Argus das Unglück inszeniert hat, um unterzutauchen. Er glaubt, dass Argus in der Föderation Hilfe suchte. Argus kennt sich aus. Er hat Informationen zu verlorenen Frachtern und Forschungsschiffen der Föderation im Alpha- und Beta-Quadranten. Und er hat heimlich Kontakte an Nox vorbei geknüpft. Nox ist inzwischen aus der Allianz geworfen worden und ebenfalls abgetaucht. Wir vermuten, dass er Argus sucht, um Rache zu nehmen. Niemand verlässt Nox so einfach."

Der Klingone war beeindruckt, liess sich aber nichts anmerken. Argus war Gusar? Das wusste er nicht. Auch nicht, dass der Boss mal verheiratet war. Es gab aber keinen Grund, diese Geschichte nicht zu glauben. Aber wie alle Untergebenen des Ferengi, mit Ausnahme von Sem Balt, gab es für ihn nur Gusar. "Das Auffinden des Daimons ist ein Problem, Lady", entgegnete er, "ich habe wiederholt versucht, Gusar zu kontaktieren. Üblicherweise weiss Aton auf DS Nine, wo er ist. Gusar war zuletzt als Berater für die Werft Utopia Planitia im Solar-System tätig. Aber seit einiger Zeit meldet er sich nicht. Geschäftsreise." Mentok war völlig ahnungslos und wusste nichts über die wahre Identität seines Chefs. Das Argus Techniker auf der Werft war und inzwischen als Offizier auf der 'Interceptor' diente, wusste ausserhalb der Sternenflotte niemand. Offiziell war er daher geschäftlich unterwegs. Var leerte ihren Becher. Sie schien besorgt. "Nox wird ihn finden, so oder so. Ich muss Argus ausfindig machen und warnen. Und ich muss ihm helfen. Deshalb bin ich hier. Auf Deep Space Nine sind die Ohren zu gross. Ich gehe einem Hinweis nach."

"Einem Hinweis", fragte der Klingone. Sie nickte. "Er hatte zuletzt einige Anfragen zu Kursen an die Warenterminbörse auf Ferenginar gestellt. Die kamen aus dem Sektor 001 der Föderation. Ich möchte daher einige Ermittlungen anstellen. Das kann ich nicht auf Einrichtungen der Föderation. Sie verfügen doch sicher über ein Kommunikationssystem nach Ferengi-Standard? Darf ich es nutzen?"


Fortsetzung folgt.

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2. Jan 2018, 17:55
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