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 Kapitel 1 Hilfslieferung 
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Ensign
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Golden Hind - Krankenstations-Modul:

Während T'Nara sich dem Überwachungsmonitor von Takerians Med-Bett zuwandte und weiter überlegte, wie sie nun weiter vorgehen sollte, richtete sich der Romulaner kurz von seinem Bett auf:

Takerian hat geschrieben:
"Wo bin ich? Ich muss tot sein und sie meine Führerin ins Vorta Vor?"


Die junge Halbvulkanierin blickte überrascht zu ihm. Sofort lief sie zum Replikator und ließ vom System ein Glas Wasser replizieren. Sie strich sich mit der rechten Hand die langen, schwarzen Haare aus dem Gesicht hinter die rechte Schulter, ergriff das Glas und kam zu ihm zurück. Dabei erklärte sie mit ruhiger Stimme:
"Da muß ich Sie enttäuschen, Sir. Ihre Zeit ist noch nicht gekommen. Sie haben es mir wirklich nicht leicht gemacht, aber ich denke, Sie werden wieder ganz gesund. Abgesehen von ein paar weiteren Narben...
Mein Name ist T'Nara. Sie befinden sich zur Zeit auf der 'Golden Hind', die zusammen mit der 'U.S.S Interceptor' gerade erfolgreich die Kolonie auf Grintaka gerettet hat. Sie sind in Sicherheit..."

Die junge Medizinerin reichte ihm das Glas: "Hier, trinken Sie... langsam, kleine Schlucke..." lächelte sie, als Dr. Halb von der U.S.S. Interceptor sie rief:

Halb Polus hat geschrieben:
"Dr. Halb an T'Nara. Leider ist ihr Fund korrekt. Wie weit sind Sie mit der Behandlung auf der Golden Hind? Ich würde mich an eine mögliche Behandlung setzen und könnte Ihre Unterstützung dabei gebrauchen...". fragte er die Halb-Vulkanierin.


"T'Nara hier... Ich habe hier noch einige Patienten. Ich werde jedoch sofort zu Ihnen ins Labor kommen, sobald ich wieder auf der Interceptor bin. Unterdessen werde ich noch einige Proben nehmen und weitere Untersuchungen anstellen. Ich halte Sie auf dem Laufenden, Sir..."

Wieder blickte Sie den Romulaner an und zog die herrunter gerutschte Decke über seine vernarbte Brust:
"Sie haben nicht zufällig eine Ahnung, wie dieses Enzym in die Körper aller Kolonisten gelangt sein könnte, oder?"

T'Nara hatte zwar schon eine Vorahnung, jedoch fehlten ihr die Beweise dafür...

---

Wartet auf: Takerian - evtl. Dr. Halb

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26. Nov 2017, 10:21
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Etwas zögernd nahm er das Glas Wasser an, aber nahm dann erst einen Schluck und er das Gefühl hatte schon lange nichts besseres getrunken zu haben, trank er es in einigen Schlucken aus. Danach richtete er seinen Blick wieder zu der jungen Frau. Offenbar eher vulkanisch geprägt, aber nicht so kühl und emotionslos wie man es sonst kannte.

"Golden Hind? Dann ist das hier kein Föderationsschiff? Hatte mich schon gewundert. Die Föderation hat nur die Interceptor geschickt? Ich dachte ihr kommt mit einer ganzen Flotte um diesen verdammten Breen ihren Blechhintern von dem Planeten zu treten... Aber ihr konntet alle retten?", fragte er und reichte ihr wieder das Glas. "Ich glaube mir hat ein Glas Wasser noch nie besser geschmeckt... Ich vermute mal die Breen haben es in die Nahrungsrationen gemischt. Die Breen haben alles kontrolliert und die Kolonisten zur Zwangsarbeit in den Minen gezwungen und wer nicht mehr arbeiten konnte, wurde misshandelt oder bekam nichts zu essen. Oder wenn man sich gegen sie stellte. Nach Monaten ungenießbarer Notrationen ist ein Glas sauberes Wasser tatsächlich köstlich...", sagte er dann und ließ sich dann wieder etwas zurücksinken. "In Sicherheit? hm... ich vermute die Sicherheit wird einige Fragen haben..."



Weiter: T'Nara, wer sonst da ist


26. Nov 2017, 10:43
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Golden Hind - Krankenstations-Modul:

Takerian schien enttäuscht zu sein, daß die Föderation wohl nur ein Schiff für diese Rettungsmission geschickt hatte.
T'Nara zuckte nur mit ihren Schultern: "Ich kann dazu nichts sagen, Sir. Ich bin nur Medizinerin und von der Föderation auch schon oftmals enttäuscht worden..." erklärte die junge Frau, als Takerian ihr ebenfalls zu verstehen gab, daß die Breen die Nahrungs-Rationen kontrollierten und vermutlich das Enzym darunter gemischt haben.
Dies bestätigte ihren Verdacht, nur fehlte immernoch der Beweis!

Takerian hat geschrieben:
"In Sicherheit? hm... ich vermute die Sicherheit wird einige Fragen haben..."


Wieder schenkte T'Nara dem Romulaner ein warmes Lächeln: "Da machen Sie sich mal keine Sorgen, Sir. Ohne mein Einvertändnis wird man Sie zunächst einmal in Ruhe lassen..."

Plötzlich bemerkte sie, wie eine Kolonistin in ihrem mitgebrachten Beutel kramte und so etwas wie einen essbaren Riegel hervor holte. Schnell lief sie zu ihr herrüber und schnappte sich den Riegel aus ihrer Hand:
"Woher haben Sie das?" fragte T'Nara.
"Den habe ich während der Flucht aus einer der Nahrungsmittel-Kisten gestohlen, Ma'am. Bitte! Verschonen Sie mich!" flehte die verängstigte Frau die Medizinerin an und kniete vor ihr, was T'Nara peinlich wurde. Schnell ergriff sie die Hand der Frau um sie somit zum Aufstehen zu bewegen und erklärte dabei:
"Nicht ich bin es, vor der Sie sich fürchten müssen, Ma'am, sondern vielmehr vor dem, was hier vermutlich drin steckt. Ich benötige diesen Riegel als Probe. Bitte, bedienen Sie sich doch am Replikator dieses Schiffes..." lächelte T'Nara zuvorkommend, während sie mit dem Riegel im Labor des Krankenstations-Moduls verschwand...

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26. Nov 2017, 11:04
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
"Da machen Sie sich mal keine Sorgen, Sir. Ohne mein Einvertändnis wird man Sie zunächst einmal in Ruhe lassen..."

Er erwiderte ihr lächeln noch etwas schwach. Ihre Worte hatten ihn allerdings nicht unbedingt beruhigt. Er hatte die Kolonistin beobachtet, als sie geradezu vor T'Nara auf die Knie gefallen war. Irgendwann bricht jeder... dachte er sich noch, während er der Vulkanierin hinterhersah. Er ließ kurz seinen Blick durch die kleine Krankenstation schweifen und machte sich seine eigenen Gedanken. Was sollte er noch hier? Die Kolonisten waren jetzt in Sicherheit. Was hatte er sonst zu erwarten? Selbst die kleine vulkanische Ärztin schien von der Föderation enttäuscht worden zu sein. Die Aussicht auf Verhöre und eine Zelle erschien ihm nicht erstrebenswert. Wenn er Pech hatte würden sie ihn vielleicht nach Romulus ausliefern. Die Aussicht was ihn dort erwarten könnte, war noch weniger erfreulich. Vielleicht konnte er es zum Hangar schaffen und sich mit einem Shuttle absetzen? Immerhin war es kein Föderationsschiff. Vielleicht schaffte er es, wenn er nicht unterwegs ohnmächtig wurde.

Er brauchte sicher alleine um sich aufzurichten und von dem Biobett zu rutschen 10 Minuten und nochmal 5 wo er sich daran festhielt bis der Schwindel vorbei war. Die dünne Decke hatte er sich dabei um den Körper gewickelt. Mittlerweile war offenbar Nachtruhe auf dem Schiff, aber trotzdem merkte man davon noch nicht viel. Der Frachter war voll von Leuten. Die meisten der Patienten schliefen und bemerkten so nicht das er sich versuchte Schritt für Schritt aus der Krankenstation zu entfernen. Es strengte ihn mehr an, als er erwartet hatte. Der Gang vor der Krankenstation lief ihm zwar mal jemand übern Weg, aber man schenkte ihm höchstens einen etwas schrägen Blick. Er fürchtete schon das jemand die Ärztin alarmieren würde. Als er es zu einem Wandterminal geschafft hatte, konnte er auch einen Deckplan aufrufen. Der Frachter war nicht besonders groß. Ein Shuttle würde er wohl nicht finden, aber immerhin sowas wie eine Messe. Auf dem Weg dahin lief ihm doch noch jemand über den Weg der ihn gleich erkannte und es sich nicht nehmen ließ ihm zu helfen zur Messe zu kommen. Aus Ermangelung von freien Tischen, offenbar war jeder der nicht schlief hier, hatte er sich mit Santiago an einer Wand auf dem Boden niedergelassen. Der Mann hatte ihnen etwas hochprozentiges zu trinken besorgt. Takerian ließ den Mann reden, auch wenn er ihm nicht ganz zustimmen würde. Er hatte ja nicht völlig selbstlos gehandelt und er versuchte ihm das auch zwischen den Drinks zu erklären. Santiago schien seine Vergangenheit egal zu sein. Von ihm erfuhr er auch das die Breen seinen Barrackengenossen und Freund offenbar verschleppt hatten und sie keine großen Hoffnungen hatten ihn lebend wieder zu sehen. Wenn sie wüssten das er vorgehabt hatte hier zu flüchten? Statt dessen war er hier in der Messe gelandet und immer wieder kam mal jemand vorbei um ihm zu danken dafür das er den Breen in den Hintern getreten hatte oder dafür das er Kindern was von seiner Ration abgegeben hatte oder verhindert hatte das jemand von einem Breen Aufseher verprügelt wurde. Auch wenn er wohl gerade ein wenig rühmliches Bild abgab so eingewickelt in diese Decke. Wenn er wirklich jeden Drink den er bekam, trinken würde, wäre er bald so betrunken wie ein Klingone auf einer Siegesfeier. Er begann sich irgendwie schlecht zu fühlen und dachte er hätte diese Anerkennung nicht wirklich verdient. Immerhin würde er damit eine Weile vergessen in welcher Situation er war. Welche Zukunft konnte er denn noch haben? Selbst wenn er eine Möglichkeit zur Flucht gehabt hätte... wohin hätte er fliegen sollen? Sein neues Leben auf Grintaka gab es auch nicht mehr und die Interceptor hätte ihn ohnehin leicht wieder einfangen können.



Weiter: Wer will


30. Nov 2017, 19:58
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Golden Hind - Krankenstations-Modul - Labor:

Intensiv analysierte T'Nara die Inhaltsstoffe des konfiszierten Riegels der Kolonistin. Ihr Verdacht bestätigte sich abermals. Der Riegel beinhaltete das besagte Enzym, welches sie auch in den Blutproben einzelner Kolonisten gefunden hatte. Mit verschiedenen Methoden versuchte die junge Medizinerin, das Enzym zu destillieren um daraus später ein Gegenmittel zu produzieren. Sie war so sehr in ihre Arbeit vertieft, daß sie zunächst nichtmal bemerkte, daß ein Geräusch fehlte. Doch dann blickte sie vom Labortisch auf und runzelte ihre Stirn:

"Computer, was ist mit dem Pulston von Takerian's Medbett?"
"Das Medbett ist nicht besetzt..." antwortete die Stimme des Systems.
"Du machst Witze..." blickte T'Nara auf.
LCARS: "Bitte spezifizieren..."

T'Nara stellte die Petrischale mit einer weiteren Probe auf dem Labortisch ab und ging zurück in den Raum mit den Medbetten.
"Verdamm... - ...ruhig T'Nara, denke jetzt wie eine Vulkanierin!" murmelte sie zu sich selbst und schloß kurz ihre Augen um tief durch zu atmen.
"Wo könnte ein Romulaner wie er hin wollen?"
Die Halbvulkanierin dachte nach.
Sollte sie Argus informieren?
Wie würde das aussehen?
Eine Medizinerin, die nichtmal in der Lage war, auf ihre Patienten aufzupassen?

Egal, sie mußte ihn finden. Also betätigte sie ihren Kommunikator: "T'Nara an Captain Argus, es gibt ein Problem. Der Romulaner ist aus der Krankenstation geflohen. Wir müssen ihn finden, da er noch medizinisch behandelt und überwacht werden muß. Er ist noch nicht genesen!"

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Wartet auf: Reaktion Ens. Argus

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2. Dez 2017, 13:34
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind


Hatte er da tatsächlich Captain Argus gehört, fragte sich der Ferengi, während Sem breit grinste. Ja, er war Captain, Frachterkommandant, um genau zu sein. Sogar mit offizieller Lizenz, die ihn zum Führen ziviler Schiffe befähigte. Da er schon die D'Kora seines Onkels Nox kommandiert hatte und die technischen Spezifikationen föderativer Frachter in- und auswendig kannte -dank diverser Fischzüge seines Onkels, die meist Handelsschiffe trafen- und sich ausserdem als Pilot auch nicht übel anstellte, ging das sehr schnell damals. Sem Balt hatte sie bereits früher abgelegt. Kurz bevor er Argus zur Flucht verhalf hatte er die 'Hind' bekommen. Ohne Argus wäre er die Lizenz allerdings schnell wieder losgeworden, da dem Bolianer alle Ohren fürs Geschäft zu fehlen schienen. Argus hatte die Prüfungen schon fast vergessen...

Aber da war noch etwas: der Romulander war fort. Wo zum Teufel war er hin. Der Ferengi studierte die internen Sensoren und fand ihn ziemlich schnell.

"Argus an T'Nara, der Gesuchte befindet sich in der Messe. Ist nicht weit von ihnen. Wir warten noch auf die 'Glasgow' und die 'Interceptor', konnten letztere auch bereits identifizieren. Sie trifft in Kürze ein. Ich vermute, Captain McGilles möchte unseren Gast unversehrt. Wenn seine Untersuchungen abgeschlossen sind und er transportfähig ist, empfehle ich seine Überstellung auf die 'Interceptor.' Ich überlasse Ihnen zu entscheiden, ob er sich frei bewegen darf. Mit Ausnahme des Maschinenraums, der Mannschaftsquartiere und der Brücke dürfen alle Räume betreten werden."

Im Grunde hatte Argus nicht viel Auswahl gelassen. Es gab ausser der Krankenstation nur noch die überfüllten Frachträume, die Korridore und die Messe, die man betreten konnte.


Warten auf andere

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Ensign Argus, Leitender Operationsoffizier, USS Interceptor


3. Dez 2017, 02:57
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Golden Hind - Krankenstations-Modul > Messe:

"Danke, Sir. Ich kümmere mich sofort darum." bestätigte T'Nara und machte sich sofort auf dem Weg zur Messe.
Es dauerte auch nicht lange, da fand sie den Romulaner auf dem Boden sitzend, zusammen mit einem anderen Kolonisten... und einer Flasche in der Hand!

Die Halbvulkanierin stellte sich vor ihm auf, wippte mit dem Absatz ihres Stiefels und stützte ihre Hände an die Hüfte. Dabei setzte sie einen bösen Blick auf... oder versuchte es zumindest...

"Ich hoffe für Sie, daß dies Syntheol ist. Was machen Sie überhaupt hier? Ich kann mich nicht daran erinnern, Sie entlassen zu haben. Sind Sie noch ganz bei Trost? Warum verlassen Sie die Krankenstation und lassen sich von diesem Teufelszeug voll laufen?"

Was T'Nara nicht wußte war, daß sie einfach ein zu hübsches Gesicht hatte, um so ernst zu wirken, wie sie es wollte. Ihre Mundwinkel waren so geformt, als ob sie stets leicht lächelte.

"Sir, als Ihre behandelde Ärz... ähm... Medizinerin fordere ich Sie auf, mit mir zurück zur Krankenstation zu kommen. Sofort!" mahnte sie den Romulaner und hob dabei den Zeigefinger.

Irgendwie erinnerte Takerian die Halbvulkanierin plötzlich an ihren Vater.
Er war auch ein ziemlich zäher Kerl. Nun, als Minenbesitzer war man da auch aus 'anderem Holz' geschnitzt, wie die Menschen zu sagen pflegten. Man war robust und ließ sich von so 'Bagatell-Verletzungen' nicht unter kriegen. Naja, was man so Bagatell-Verletzungen nannte, ließen eine Heilerin schon erschaudern.
Auch das Sprichwort 'Harte Schale, weicher Kern' traf voll und ganz auf ihn zu. Und es war der Kern, den sie und ihre Mutter an ihrem Vater so mochte.

Jedoch gab es einen Unterschied, der sich auf Takerians Stirn zeigte. Er war Romulaner und von ihrem Vater wußte sie auch, daß Romulaner und Vulkanier gemeinsame Vorfahren hatten, die Geschichte sie jedoch gespalten hatte.
Aber dies tat jetzt hier auch nichts zur Sache. Zudem war sie selber ja auch keine reinrassige Vulkanierin, was man ihr damals auf P'Jem im Kloster-Verlies nur allzu deutlich spüren ließ...

Sie wischte die Gedanken fort, reichte ihm die Hand, um ihm vom Boden auf zu helfen und ihn notfalls zu stützen.
Etwas ruhiger sagte T'Nara dann: "Wo wollten Sie denn hin, nur mit dieser Decke bekleidet, hm?"

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Wartet auf: Takerian

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3. Dez 2017, 08:15
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Er hatte sich schon gefragt wie lange es dauern würde, bis man nach ihm suchte, aber er hatte nicht erwartet das die junge Vulkanierin - nein wohl eher Halbvulkanierin bei dem Temperament - ihn persönlich suchen würde. Irgendwie konnte er ihre Schimpftirade nicht so ernst nehmen, wenn er sie ansah. Niedlich wie ein kleiner Nei'rrh der vor Entrüstung tschirrpte weil man seinem Baum zu nahe kam. Aber man musste vorsichtig sein, auch Nei'rrh konnten giftig sein. Santiago neben ihm grinste etwas und versuchte zu beschwichtigen und nahm die Flasche wieder an sich. Irgendwie kam er kurz auf den Gedanken das seine Tochter sicher ähnlich reagiert hätte, wenn sie in ihrem Alter gewesen wäre.

"Wo wollten Sie denn hin, nur mit dieser Decke bekleidet, hm?"

Teren sah an sich herunter und brummte etwas mit einem bitteren lächeln. "Das habe ich mich auch gefragt, was mich dann hier her brachte. Ich nehme an ein Föderationsgefängnis ist allemal besser als eine Tal Shiar Zelle.", erwiderte er dann. Mit der Hilfe von T'Nara und Santiago schaffte er es auch sich wieder aufzurichten. "Vielleicht wäre etwas zum anziehen erstmal ein Anfang."



Weiter: T'Nara, wer will


3. Dez 2017, 11:26
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
U.S.S. Interceptor / Brücke

Capt. McGilles

Kaum hatte Sean EDI den Befehl gegeben legte diese auch schon los. EDI vollführte mit der Interceptor Flugmanöver die Reaktionen erforderten die kein anderer auf diesen Schiff hätte ausführen können.

Nebenbei ratterte EDI ihren Bericht runter. Alles vom Befehl bis zum Ende des Manövers war schnell vorbei und erfühlte sich wie nach einer Achterbahn fahrt. Eine überragende Präzision beim Schießen vollendete die ansehnliche Manövereinlage.

"Captain, Lt. Vega ist an Bord - Kurs zum Treffpunkt gesetzt. Soll der Pilot den Warpsprung einleiten?" fragte die Androidin und blickte zum Captain. In ihrem Gesicht zeigte sich noch immer ein leicht diabolisches Grinsen..

"Korrekt" brachte Sean hervor. Der Pilot der ebenfalls nur staunend zugesehen hatte bestätigte und leitete den Warpsprung ein. Sean erhob sich.

"Cmdr. Nuvok. Sie haben die Brücke. Ich bin bei Lt. Vega. Sorgen sie dafür das der Romulaner auf die Interceptor kommt."

Sean verließ die Brücke

wartet auf: Nuvok

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3. Dez 2017, 16:06
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Golden Hind - Messe > Krankenstations-Modul:

Takerian hat geschrieben:
"Das habe ich mich auch gefragt, was mich dann hier her brachte. Ich nehme an ein Föderationsgefängnis ist allemal besser als eine Tal Shiar Zelle.", erwiderte er dann. Mit der Hilfe von T'Nara und Santiago schaffte er es auch sich wieder aufzurichten. "Vielleicht wäre etwas zum anziehen erstmal ein Anfang."


T'Nara kroch unter dem Arm von Teren und stützte ihn so auf dem Weg zurück zum Krankenstations-Modul.
"Was haben Sie nur immer mit 'Gefängnis'? Haben Sie so viel auf dem Kerbholz, daß man Sie dorthin stecken möchte?" fragte sie nach, da sie von seiner Vergangenheit nichts wußte. Eigentlich wollte sie es auch nicht, sondern wollte ihn nur beruhigen:
"Der Tal Shiar ist nicht hier und die Föderation liefert schon garnicht an diese aus. Und so, wie man Sie hier verehrt, wird man Sie auch nicht so schnell ins Gefängnis stecken. Schon gar nicht, solange ich nicht meine Genehmigung dazu erteilt habe..." wetterte T'Nara noch ein wenig aufgeregt.
Schließlich kamen beide wieder in der Krankenstation an und die junge Medizinerin verhalf Takerian zurück auf das Med-Bett.
"Nun, ich werde mal schauen, ob ich Kleidung für Sie auftreiben kann. Wobei mir gerade einfällt, daß Sie ohne Kleidung nicht noch einmal auf den Gedanken kommen könnten, zu fliehen..." scherzte T'Nara und zwinkerte ihm zu.

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Wartet auf: Takerian

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3. Dez 2017, 16:58
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USS Interceptor - Deck 01 - Brücke - Sitz des XOs

Erster Offizier
Cmdr. Nuvok
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Lt. Vega war zurück an Bord und die INTERCEPTOR auf den Weg zum Treffpunkt.

"Cmdr. Nuvok. Sie haben die Brücke. Ich bin bei Lt. Vega. Sorgen sie dafür das der Romulaner auf die Interceptor kommt."

Nuvok nickte, blieb aber auf seinem Platz sitzen und der Cpt. verließ die Brücke. Das Gesicht von EDI zeigte noch eine Art... Lächeln? ...welches während der Rettungsaktion dort erschienen war und mehrere Fragen aufwarf. Doch zuerst kam er der Aufforderung des Cpts. nach und wandte sich an Ens. Kowalski an der OPS:

Rufen Sie die GOLDEN HIND.


warten auf: Ens. Kowalski oder direkt Antwort der GOLDEN HIND

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4. Dez 2017, 15:22
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
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Etwas in ihm sagte Argus, dass er den Romulaner schnell loswerden sollte. Er selbst wollte auch nicht länger als nötig an Bord bleiben und die anderen Flüchtlinge sollten schnellstens weg von hier. Die 'Interceptor' war inzwischen eingetroffen. Argus liess die Tarnung aufheben und kontaktierte Ensign T'Nara:

"Captain an Doktor: machen Sie unserem Gast klar, dass er herzlich willkommen und in Sicherheit ist. Ferner wird er gebeten, sich in den Frachtraum zu begeben, damit Tsass ihn auf Befehl der 'USS Interceptor' dorthin transferieren kann. Auch dort ist er ausdrücklich Gast. Captain McGilles möchte ihn gerne kennenlernen. Der Befehl zur Überstellung wird jeden Moment hier eintreffen. Captain Ende."

Irgendwas sagte ihm, er sollte nicht verraten, wer er war. Wer weiss, wie kompliziert es werden würde, wenn ein romulanischer Agent herausfand, was ein Ferengi in der Sternenflotte machte. Vielleicht würde der Tal Shiar ihn einfangen und an Nox ausliefern.

"Chef, ich muss Sie sprechen."

Verdattert sah sich Argus um. Diese Stimme, heiser aber laut genug, hatte er noch nie gehört, aber sie gehörte einem Nausikaaner.

"Seth! Du kannst reden."

"Ja, Chef. Und ich muss mit Dir reden. Jetzt."

Der Ferengi hob die Hände. "Ja doch. Komm mit."

Sie gingen in das Quartier des Kommandanten, das gleichzeitig der Bereitschaftsraum war. Seth kam sofort zur Sache.

"Tsass und ich haben für Hassan gearbeitet. Einen Orioner. Der handelte mit Sklaven. Eine davon war der Doc."

Einen Moment herrschte Schweigen.

"Bist du sicher?"

Der Nausikaaner nickte. "Hassan hatte ein Holobild dabei, bevor er gefangen genommen wurde. Das war sie. Nur viel jünger und nicht so fein angezogen."

Argus hatte Seth, Tsass und einen Klingonen namens Mentok damals befreit. Vermutlich war dieser Hassan ein Mitgefangener.

"Ihr habt mir gesagt, dass Ihr für Nox gearbeitet habt. Deshalb habe ich Euch rausgeholt. Und jetzt sagst Du, dass Ihr für diesen Hassan gearbeitet habt?"

"Boss. Hassan war ein Handlanger. Er hat für Nox gearbeitet."

Erschüttert schwieg der Ferengi. Sein Onkel war nicht nur Pirat und Schmuggler, er war auch noch ein Sklavenhändler.

"Wo ist Hassan jetzt?"

Seth zuckte mit den Schultern. "Rura Pente, denke ich. dein Onkel würde nicht zulassen, dass er flieht und ihn verrät."

Nein, das würde er nicht, dachte Argus. Aber er musste T'Nara informieren.

Er benutzte nocheinmal den Kommunikator.

"Doktor, hier ist der Captain. Ich muss mit Ihnen reden, sobald es Ihre Zeit erlaubt. Bitte suchen Sie mich in meinem Quartier auf. Es ist wichtig."


Warten auf Befehl zum Transport, T'Nara

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Ensign Argus, Leitender Operationsoffizier, USS Interceptor


6. Dez 2017, 16:46
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Golden Hind - Krankenstations-Modul > Bereitschaftsraum:

Nachdem T'Nara den Romulaner dazu bewegen konnte, sich wieder auf das Med-Bett zu legen, piepste auch schon das Analyse-Gerät bei ihr im Labor.
"Bin gleich zurück..." sagte sie und verschwand schnell ins Labor.
Was sie dann auf dem Bildschirm sah, ließ die junge Medizinerin nachdenklich werden.
Es handelte sich um ein Enzym, welches die Fortpflanzung unter den Kolonisten eindämmen sollte und wie die meisten Enzyme, war auch dieses aus Eiweismolekül-Ketten zusammen gesetzt.

"Eiweise...hm... Eiweise..." dachte T'Nara nach und lief langsam im Labor auf und ab.
"Vielleicht könnte es funktionieren, wenn ich die Umweltkontrollen so modifizieren lasse, daß Bedingungen wie in einer Sauna herrschen. Das dürfte die meisten Eiweismoleküle eliminieren..."
T'Nara wollte gerade eine Verbindung zur Brücke aufbauen, als Argus sich schon meldete:

Argus hat geschrieben:
"Captain an Doktor: machen Sie unserem Gast klar, dass er herzlich willkommen und in Sicherheit ist. Ferner wird er gebeten, sich in den Frachtraum zu begeben, damit Tsass ihn auf Befehl der 'USS Interceptor' dorthin transferieren kann. Auch dort ist er ausdrücklich Gast. Captain McGilles möchte ihn gerne kennenlernen. Der Befehl zur Überstellung wird jeden Moment hier eintreffen. Captain Ende."


"In Ordnung, Sir..." antwortete die Halbvulkanierin und ging dann zunächst zu Takerian zurück. Sie stellte sich zu ihm ans Bett und erklärte ihm die Situation:
"Wir treffen nun auf unsere verbündeten Schiffe. Der Captain der Interceptor möchte Sie gerne persönlich kennen lernen. Jedoch gibt es da noch das Problem mit dem Enzym, welches jeder von Euch in sich trägt. Ich müßte mich zunächst einmal mit dem Führungsstab unserer ...ähmm... 'kleinen Flotte'... beraten, Sir."
T'Nara mußte bei dem Begriff doch etwas schmunzeln, da Takerian wohl unter 'Flotte' etwas anderes verstanden hatte.
Kaum hatte sie zuende gesprochen, als Argus sich ein weiteres mal bei ihr meldete:

Argus hat geschrieben:
"Doktor, hier ist der Captain. Ich muss mit Ihnen reden, sobald es Ihre Zeit erlaubt. Bitte suchen Sie mich in meinem Quartier auf. Es ist wichtig."


"Das trifft sich gut, Sir. Ich muß nämlich auch etwas mit Ihnen, dem Captain der Glasgow und Captain McGilles besprechen. Ich bin schon auf dem Weg..." antwortete die Medizinerin auf seinen Ruf.

Sie lächelte dem Romulaner noch einmal zu und machte sich schnell auf dem Weg zum Bereitschaftsraum von Argus.
Naja, was man so 'schnell' nennen konnte. Viele der Kolonisten, die in den Fluren lagen, hatten kleinere Verletzungen, die T'Nara im vorbei gehen schnell noch mit einem Hautregenerator behandelte. So dauerte es nun doch etwas länger, womit sich T'Nara beim Eintreffen im Bereitschaftsraum auch entschuldigte. Die Tür stand offen und so trat T'Nara einfach ein:

"Verzeihung Sir. Hat doch etwas länger gedauert. Da waren noch einige leicht Verletzte, die ich schnell noch behandelt habe..." sagte sie zu Argus und bemerkte, daß Seth ebenfalls anwesend war.

"Hallo Seth, und...? Hast Du schon versucht, etwas zu sprechen?" fragte sie nett und warf dabei einen Blick auf seinen Hals und Kehlkopf. Er schien schnell verheilt zu sein. Noch konnte T'Nara ja nicht wissen, daß er sich sogar bereits mit Argus 'unterhalten' hatte.

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Wartet auf: Capt. Argus - Seth

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7. Dez 2017, 11:14
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U.S.S. Interceptor / Brücke

Ens. Kowalski


Kowalski war noch etwas grün im Gesicht und konnte noch nicht so wirklich verarbeiten was die KI gerade mit dem Schiff gemacht hatte. Dies war seine erste Mission überhaupt und er hatte sich das Raumfahren etwas ruhiger vorgestellt. Sterne zählen, Cluster fotografieren, Nebel besichtigen.

„Rufen Sie die GOLDEN HIND.“ Igor wollte gerade gerade antworten da musste er aufstoßen und es fühlte sich so an, als wenn das halbe Frühstück wieder mit hoch kam. Statt einem Wort konnte Igor grad noch einen fetten Rülpser unterdrücken. Mann hörte nur "urgs", dann schluckte er den Rülpser wieder runter. Dann kam "Aye Sir. rufe die Golden Hind"

wartet auf: Nuvok, Golden Hind

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8. Dez 2017, 16:13
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S.S Glasgow

Capt. Francesco

Francesco blickte aufmerksam auf den Bildschirm und wies den Steuermann an, sich aus allem rauszuhalten. Als der Befehl zum Abflug kam war er heilfroh diese Irrsinnige Mission zu beenden. Er würde noch ein Wörtchen mit McGilles Senior und dem Junior reden müssen. So eine waghalsige Mission war für seine alten Tage nicht mehr gesund.

Aber nun war die Glasgow auf Kurs zum Treffpunkt.

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8. Dez 2017, 16:19
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