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 Bordtechniker 
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Beitrag Bordtechniker
Ein friedlicher Morgen an Board der USS Habemus.

Ruhig gleitet das Schiff mit Warp 5 durch den Raum. Alle gehen ihres Dienstes nach.
Der Captain und sein erster Offizier unterhalten sich auf der Brücke über die neuesten Ergebnisse der Miss Risa Wahl. Kopfschüttelnd verlässt der Counselor die Brücke um sich in ihrem Büro einem Crewmitgld mit Liebeskummer zu widmen.

"Männer" seufzt Sie als Sie sich noch einmal umdrehte und zu ihrem Captain schaute. Dieser beschrieb gerade sehr bildhaft die Kandidatin der Erde. Beim schliessen des Turboliftes konnte Sie sich jedoch ein leichtes Lachen nicht verkneifen.
Sie hatte noch etwas Zeit bis zu ihrem Termin und beschloss eine kleine Runde durch das Schiff zu drehen. So schlenderte Sie durch die Gänge, hielt kurz Smalltalk mit Crewmitgliedern, die ihr über den Weg liefen und erreichte den Maschinenraum.

Ehrfürchtig öffnete sich die große Doppeltür vor Ihr. Bedächtig betrat Sie den Raum.

In der Mitte des Raumes pulsierte, fast eines Herzschlages gleichend, der Warpkern. An einigen Konsolen standen Techniker tippten Kommandos, lasen Werte und tippten diese in Padds ein. Routinearbeiten also.

Zufrieden bemerkte sie die harmonische Zusammenarbeit aller und den beruhigenden Herzschlag des Schiffes.

"DEKAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAY"

Dieser markdurchdringende Schrei durchdrang die Harmonie des Moments. Ihren instinkten folgend zuckte der Counselor zusammen. Einige Techniker taten es ihr gleich.
Selbst Ro´Cha, der junge klingonische Austauschoffizier konnte sich eines kurzen Zuckens nicht erwehren.

"DEKAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAY" Schrie es wieder.
Es kam von Commander Tongul, einem etwa 1,60m großem Menschen. Er, der Cheftechniker des Schiffes, war eigentlich bekannt für seine ruhige Art. So ein Ausbruch war ungewöhnlich für ihn.

"Wo ist diese blauhäutige Nervensäge?" Er schaute in die Runde. Alle, die er ansah, zuckten nur mit den Schultern. Keiner hatte ihn gesehen oder wollte ihn gesehen haben.

"Computer, wo befindet sich Ensign D´kay?" Befahl er an den Schiffscomputer. Seine Stimme war harsch und man merkte, das er sehr aufgebracht war.
"Ensing D´kay kann nicht lokalisiert werden"

"Was? ... Na, auf dem Hof spielen kann er ja nicht sein. Wo ist er?"

"Unbekannt"

Der Counselor trat an den Chefingeneur heran. Behutsam legte Sie ihre Hand auf seine Schulter
"Max. Was ist los mit dir?"

"Du willst wissen was los ist? Dieser .. dieser D´Kay treibt mich in den Wahnsinn. Er hinterfragt meine Anweisungen. Er führt eigenmächtig Arbeiten durch. Er nervt die Schadenskontrollteams. Und jetzt das."
Max öffnete ein Fenster an einem Terminal. "Er hat meine Diagnoseroutinen umgeschrieben."

"Ja und was ist da schlimmes dran? Hat er sie beschädigt oder eine Gefahr hergestellt?" Fragte der Counselor nach.

"Nein. Sie sind gut. Er hat an vieles gedacht. Und einige Änderugnen verstehe ich noch nicht. Aber er hat mich nicht mal gefragt oder die Änderungen mit mir abgesprochen. Mit mir ... Seinem Vorgesetzten und das geht eindeutig zu weit. Er unterminiert meine Authorität und setzt das Schiff einem Risiko aus."

Max Blick wandete zu Ro´Cha. "Gehen Sie hoch zum Energieverteiler der Warpgondeln und schaffen Sie diese Nervensäge ins Büro des Captains. Ein Nein wird nicht akzeptiert. Wie sie das anstellen ist mir egal"

"MAX" kam es scharf vom Counselor

"OKay .. lassen Sie ihn ganz"

Der Klingone knurrte. " Zu Befehl" und machte sich auf den Weg.

"Kannst du ihn nicht einfach rufen?"
"Nein .. durch die EM - Strahlung der EPS-Verteiler funktionierten dort Sensoren und die Kommunikation nicht. Das ist der einzige Ort im Schiff wo ihn der Computer nicht lokalsieren kann"

Kurze Zeit später fanden sich Max Tongul und der Counselor zusammen mit dem Captain, dem Xo und Ens. D´Kay im Besprechungsraum des Captains ein.

"Ensing" fing der Captin ruhig aber sehr ernst an "Wissen Sie, wozu es eine Kommandostruktur auf einem Raumschiff gibt?"

"Ja Sir. Sie dient dazu, die Befehle des Captains nach ihrer jeweiligen Bedeutung umzusetzen und die Disziplin eines Schiffes aufrecht zu halten"

"Aha, ich sehe sie haben das Lehrbuch studiert. Die Offizielle Version kennen Sie schon mal ... gut gut. Dann erklären Sie mir einmal, warum SIE sich beim besten Willen nicht an die Kommandostruktur dieses Schiffes halten wollen."

"Sir?" Jay schaute verwundert

"Warum handeln Sie immer wieder, trotz ermanungen, eigenmächtig?"

"Sir... Die Aufgabe der technischen Abteilung eines Schiffes besteht darin, alle Komponenten eines Raumschiffs funktionsfähig zu halten. Dies schliest auch ein eventuelle Defekte und Gefahren zu erkennen und zu beseitigen. Im Not- und Ernstfall kann eine gut gewartete Technik überlebenswichtig sein. Diese Aufgabe nehme ich sehr ernst"

"Im Enstfall?"

"Ja Sir. Sollten wir angegriffen werden oder auf feindliche Schiffe treffen könnte ein Fehler im Warpkern oder den Waffensystemen dazu führen, dass das Schiff zerstört wird."

"Wissen Sie eigentlich was dies für ein Schiff ist? Die Habemus ist ein VER..SOR..GUNGS..SCHIFF. Wir treffen auf keine Feindlichen Schiffe. Wir halten uns da raus. Wir versorgen Planeten und Raumstationen mit Nachschub. Und was zum Henker haben Sie an den EPS-Verteilern gesucht?"


"Sir, ich habe im Energiegitter eine Resonanz festgestellt. Bei exakt 9754,46 Gigaherz. Diese Resonanzen werden meist von defekten Magnetschirmungen in EPS-Leitungen verursacht. Auf Grund der Amplitude und des Resonanzzyklusses konnte ich den entsprechenden Bereich auf die EPS-Verteiler der Warp Gondeln eingrenzen. Dies wollte ich untersuchen"

"Aha... Und damit gehen Sie nicht erst zu Ihrem Vorgesetzten? Das ER entscheiden kann was zu tun ist? Und mich vielleicht informieren kann?"

"Sir, dieses Schiff ist mit einem Reaktor des Typs WC92 ausgestattet. Diese Warpkerne sind anfällig bei extremen Druckabfällen im EPS-System. Dies kann zu einer Kaskade und letztendlich zu einem Kernbruch führen. Da ich den Commander nicht auf die schnelle finden konnte beschloss ich die Sicherheit des Schiffes über die Kommandokette zu setzen und machte mich an die Arbeit. Ich habe den Verteiler 4 als schadhaft identifiziert und ein Notkraftfeld..."

In diesem Moment wurde es dunkel im Raum. Sofort ertönte die Alarmstufe Rot und man konnte sehen, dass das Schif unter Warp fiel. Nach wenigen Sekunden wurde die Notbeleuchtung eingeschaltet und der XO kam in den Raum gestürmt.

"Sir , der Warpkern hat sich abgeschaltet. Wir laufen auf Notenergie."

Alle Blicke richteten sich auf Jay. "D´Kay .. haben Sie etwas damit zu tun?" Fragte Cmd. Tongul mit scharfem Ton.

"Ich denke Ja .. Sir. Wie berichtet habe ich ein Kraftfeld über dem Verteiler errichtet um zu verhindern, dass das Plasma einen Hüllenbruch verursacht. Zusätzlich habe ich eine Verriegelung der EPS Leitungen am Warpkern und eine Notabschaltung programmiert, wenn der Computer einen Impulsartigen Druckabfall im EPS System feststellt. Offensichtlich ist genau dies eingetreten."

"Maschinenraum an Cmd. Tongul. Der EPS-Verteiler 4 ist explodiert. Wir haben eine Kaskade im EPS - SYstem registriert. Doch noch bevor wir reagieren konnten schaltete sich der Kern ab. Schadenskontrollteam 1 macht sich gerade auf den Weg um den Schaden zu inspizieren und den Verteiler zu ersetzen. In 5 Minuten sollten wir zumindest die Hilfsenergie wieder zum Laufen bringen."
"Tongul an Maschinenraum. Danke und gute Arbeit ... halten Sie mich auf dem laufenden"

Max Tongul schaute den Captain an. "Ungeachtet der Tatsache, dass diese nicht authorisierten Änderungen an den Sichereitssubroutinen die Kaskade im Keim erstickt hat, setzt sich Ens. D´Kay immer wieder über Anweisungen und die Kommandostruktur hinweg. Selbst Anweisungen endlich mal Freizeit zu machen werden von ihm ignoriert. Sir ich empfehle Disziplinarisches Vorgehen von Ihnen. Ich bin mit meinem Latein am Ende."

Völlig verzweifelt liess Max sich in einen der Sitze fallen und faltete seine Hände fragend vors Gesicht.

"Ens. D´Kay ... Ich will offen mit Ihnen sein. Jeder hier an Bord hasst Sie. Ihre Kollegen, Ihr Vorgesetzter und vorallem Ich hasse es mir jede Woche wieder von Ihnen Sachen anhören zu müssen. Und eigenmächtig an den Routinen des Maschinendecks rumzudoktern übersteigt gewaltig Ihre Kompetenzen. Sie haben wiederholt Anweisungen missachtet und die Autorität Ihres kommandierenden Offiziers untergraben. Ich komme nicht umhin Sie dafür disziplinarisch zu bestrafen."


Der Captain trat an seinen Monitor und tätigte einige Eingaben. "Zugegeben wir haben mit Sicherheit die saubersten Plasmainjektoren der Flotte und unser Antrieb liefert kontinuierlich 110% Leistung. Und die Notabschaltung des Warpkerns eben hat wohl komplikationen verhindert. Das will ich nicht bestreiten. Auch Ihr Verhalten, zum Wohle des Schiffes selber Entscheidungen zu treffen die Konsequenzen für Sie nach sich ziehen kann, spiegelt den Geist der Sternenflotte wieder."

Jay stand wie versteinert und harrte dessen was nun kommt. Das er bestraft werden würde war ihm bewusst. Er hatte gegen unzählige Regeln verstoßen. Aber das war ihm egal. Das Schiff war sicher und niemand wurde verletzt. Und das war alles für ihn was zählte.

"Aber, Mr. D´Kay .. wenn ich könnte würde ich Sie am liebsten persönlich nach Rura Pente bringen und dort vergessen. Alternativ würde es auch eine Luftschleuse tun. Sie sind eine Nervensäge alleroberster Güte. Die Sternenflotte hält für Typen wie Sie eine Reihe von Strafen bereit. Ich habe mich mit dem Flottenkommando besprochen und wir sehen nur zwei Möglichkeiten bei denen Sie den Ärger bekommen den Sie verdienen."

Der Captain legte eine kleine Pause ein und trat wieder hinter seinen Schreibtisch.

"Kriegsgericht oder Befördern .. Und die Entscheidung fiel uns nicht wirklich schwer."
Er schaute Jay tief in die Augen.

"Bei Ankunft an Sternenbasis 332 werden Sie die Habemus verlassen. Sie werden Sich unverzüglich an Bord der USS Papam begeben, welche Sie zur Erde bringt. Haben Sie diesen Befehl verstanden?"


"Ja Sir." Noch immer stand Jay stocksteif. Das war es wohl mit seiner Karriere. Immerhin wurde er nicht in eine Arrestzelle gesteckt.

Der Captain hingegen stellte sich auffallend förmlich hinter seinen Schreibtisch. Auch der XO und der Chefingeneur taten es ihm gleich.

"Gut ... Ens. Jay D´Kay, Andorianer. Sie werden hiermit in den Rang eines Lt. befördert. Mit allen Rechten und Pflichten. Meinen Glückwunsch. Mit Ihrer Beförderung erhalten Sie auch einen neuen Einsatzbefehl. Ihre Arbeit auf der USS Habemus ist mit sofortiger Wirkung beendet und sie werden auf die Schiffswerften auf Utopia Planitia versetzt. Dort werden Sie beim Bau eines neuen Schiffstyps als Ingeneur arbeiten."

Nun heftete ihm der Captain, nach dem er wieder an Jay herangetreten war, die neuen Rangpins an.

"Mr. D´Kay .. .Sie sind ein guter Techniker. Die Sternenflotte kann es sich nicht leisten Sie in ein Gefängniss zu stecken. Das war ihr Glück, aber ist kein Freifahrtschein. In den Schiffswerften braucht man genau Ihre ... Talente. Wenn ich es richtig verstanden habe werden Sie ein Arbeitskontrollteam leiten und den Bau des Schiffes qualitativ Sicherstellen. Dabei lernen Sie hoffentlich, das was Sie hier nicht lernen konnten. Und jetzt WEGTRETEN."

"Jawohl Sir.... Ähm .. Danke Sir." Mehr sagte Jay nicht ... er verliess die Brücke und wenige Tage später das Schiff.

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29. Apr 2014, 14:06
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Beitrag Re: Bordtechniker
Es dauerte einige Tage bis sich Jay an das Leben auf Utopia gewöhnt hatte. Er meldete sich pflichtbewusst sofort bei seinem neuen Vorgesetzten, doch der schickte ihn erst einmal wieder ins Quartier. Er solle auspacken und mal "Ankommen"

Er wurde schließlich dem Team von Commander Wolk zugeteilt. Seien Aufgabe war Simpel. Ein neues Schiff, die USS Interceptor, wurde gerade gebaut. Und er und sein Team hatten die Aufgabe jeden Schritt, jede Niete, jedes Kabel und Panel zu überprüfen. Schon bald hatte er einen Spitznamen.

"Überstunden Dekay"

Je mehr Daten er vom Schiff bekam desto tiefer stieg er in die Besonderheiten des Schiffes ein. Er verbrachte Tage, während seine Leutenands und Ensigns Nieten kontrollierten, damit in Jeffreys Röhren herumzukriechen und vermeintliche Schwachstellen und Fehler zu kontrollieren.

Das brachte ihm wiederum sehr viel Ärger mit den Konstrukteuren, Planern und Entwicklern ein. Aber letztendlich konnte er sie immer überzeugen, das seine gefundenen Thematiken der Verbesserung des Schiffes dienten.

Was ihm Sorgen bereitete, war ein Raum im Schiff. Er war ausgestattet wie ein hochgesicherter Computerraum. Doch niemand sagte ihm wozu er dienen sollte. Und alle Fragen diesbezüglich wurden ignoriert und abgewiegelt.

So verging der Bau des Schiffes. Mit der Zeit wuchs auch sein Team um ihn herum zusammen. Die anfängliche Skepsis und Hass begannen umzuschlagen. Sie erkannten, dass er alles für sein Team tat. Auch sich mit allen Vorgesetzten, Lieferanten und wem auch immer anzulegen. Er stand immer voll hinter seinem Team. Und niemand kannte das Schiff besser als seine Leute. Sie konnten jede Niete benennen, jeden Schaltkreis finden. Irgendwann waren Sie neben den gehassten Qualitätsprüfern auch die Information des Schiffes.

Als sie dann alle eines Tages die Pläne des Warp-Kernes, ein Prototyp, studierten entbrannte eine hitzige Diskussion. Warum braucht das Schiff so viel Energie? Nur für die Schilde und den Antrieb reichten viel weniger. Aber es beruhigte Jay, dass der Kern immer im minderenergiebereich laufen würde. Das minimierte das Risiko für alle. Doch auch hier fanden Sie Probleme, falsche Simulationen und von während des einbaus des Warpkerns wurde dieser umgestaltet. Hier eine Zusatzschaltung, da ein Notkraftfeld, dort eine andere Injektoranordnung und Formung. Am Ende wurde die Effizienz des Reaktors, eher beiläufig, noch mal um 10% gesteigert.

"Wolf an Dekay."

"Dekay hört"

"Heute wird ja der neue Warpkern in Betrieb genommen, ich wünsche, dass Sie das tun."


"Sir, warum ich?"

"Weil Sie und ihr Team den Kern faktisch neu gestaltet haben mit ihrer I-Tüpfeles-Scheisserei. Und jetzt weigern sich die Zulieferer und das Technikpersonal den "neuen" Kern in Betrieb zu nehmen. Ergo, Sie haben es verbockt, Sie nehmen ihn in Betrieb. Ich erwarte den Start des reaktors um Dreizehnhundert"

"Verstanden, ich sammle mein Team und bereite alles vor"

Das Team traf sich wie befohlen im Maschinenraum. Keiner verstand, warum Sie den Kern in Betrieb nehmen sollten.

"Okay Leute, wir haben die vergangenen Monate viel Arbeit in dieses Schiff gesteckt. Ich weiß, dass ich nicht immer einfach war und vieles euch gegen den Strich gegangen ist. Aber ihr habt immer alles gegeben und seit gewachsen. Und nun stehen wir heute hier, um unserer Arbeit die Krone aufzusetzen. Der Warpkern hat uns einige schlaflose Nächte gebracht. Aber hier ist er nun. Und da wir ihn quasi hier eingepasst haben, dürfen wir ihn auch in Betrieb nehmen. Thomps Sie gehen an die Sensorenkontrolle, Leeroy Sie übernehmen die Injektorkontrolle, Da'an Sie überwachen die Delitium Matrix. Der rest verteilt sich auf EPS überwachung usw. Qalitätsteam, dann wollen wir dem Baby mal Leben einhauchen."

Alle verteilten sich auf die Stationen. Nach wenigen Augenblicken kamen auch schon die Statusmeldungen.

"Delitiummatrix klar, Ausrichtungsabweichung unter 1 Mikron. Injektoren Klar , EPS Kopplungen gesichert und bereit. Eindämmungsfeld stabil, Kühlsystem klar"

"Na dann, fangen wir an"

Seine finger begannen die Konsole vor sich zu überfliegen. Die Materie und dann die Antimaterie wurden in die Reaktionskammer injiziert.

"1% Intermix erreicht"

"2% Intermix erreicht"

"3% Intermix erreicht , achtung Reaktion startet in 5.. 4.. 3.. 2.."

"Intermix steigt nicht, was zum Henker.. Na klasse, Injektor 3 hakt mal wieder. Ich hab doch gesagt wir sollen keine Coleman Injektoren nehmen. Aber Neeeein die Admiralität gibt mir ja keine Dantes. Sind ja zu teuer."

Genervt trat er vor den Fuss der Konsole. Ein leises brummen begann sich breit zu machen. Dann eine Reaktion im Reaktor.

"Initialzündung erfolgreich." Alle stationen übermittelten ihm die Werte der Zündung. Der Kern schien zu halten

"Dann noch eine und schön langsam steigern"

Wie ein abgesoffener Verbrennungsmotor der Erde des 20. Jahrhunderts begann der Kern immer häufiger zu zünden bis schliesslich die Stotternde Reaktion in eine dauerhafte Reaktion überging.

"Druck stabil, Reaktion normal. EPS System ankoppeln und Station abkoppeln"

Aussen am Schiff lösten sich riesige Energiekupplungen. Es wurde kurz dunkel auf dem Schiff, bis die eigenen Energieleitungen die Arbeit übernahmen. Wie eine eigene kleine Welt erwachte das Schiff aus eigener Kraft zum Leben.

"Dekay an Wolf und Planitia .. Kern erfolgreich gestartet. Das Schiff läuft auf eigener Energie. Wir beginnen mit der Datenübermittlung und dem überprüfen der Schaltkreise"

Noch ohne das er etwas sagen musste schwärmte sein Team aus und begann jede einzelne leitung zu prüfen.

Die Werte, die Wolf empfing stimmten ihn glücklich. Er übermittelte Sie gleich an Admiral Ross. Er würde sehr erfreut sein.

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22. Feb 2015, 12:28
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