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 Kapitel 1 Hilfslieferung 
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Ensign
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind - Bereitschaftsraum:

T'Nara nickte in Richtung des Bildschirmes:
"Die Entscheidung liegt bei Ihnen, meine Herren. Ich kann nur die Lage aus meiner Sicht schildern. Viele der Kolonisten würden lieber nach Risa, als nach DS9 wollen. DS9 ist zu hektisch und das ist genau das, was sie jetzt am aller wenigsten gebrauchen können.
Was den Romulaner angeht, so werde ich dafür sorgen, daß er zur Interceptor übergestellt werden kann.
Wie lauten meine Befehle, Sir? Soll ich ebenfalls zurück auf die Interceptor oder weiterhin hier auf der Golden Hind tätig bleiben, bis wir Risa erreicht haben?"

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Wartet auf Anweisungen

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14. Jan 2018, 09:04
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Hangar

Die beiden Piloten waren inzwischen an Bord gebeamt worden und wurden von Wachleuten in die Arrestzellen gebracht. Natürlich hatte EDI auch mehrere 'Augen' auf die Eskortierung zu den Arrestzellen, wenn ihr Avatar auch nicht direkt dabei war.
Ihre 'mobile Plattform' befand sich gerade im Hangar bei den Abfangjägern, die von einem Kraftfeld umgeben waren.

Bevor die Avatarin jedoch zur Tat schritt, stellte sie noch eine Verbindung zu Ens. Kowalski her:
"Ensign Kowalski, bitte fragen sie die Gefangenen, was sie zum Abend essen möchten und sorgen Sie dafür, daß frische Handtücher und Seife vorhanden sind. Lassen sie die Liegen auch mit Decken und Kissen ausstatten und fragen Sie nach, ob sie ein Holo-Programm wünschen..." ordnete die Androidin an, da Cmd. Nuvok ihr befohlen hatte, die Gefangenen wie Gäste zu behandeln.

EDI schritt durch das Kraftfeld hindurch und betrat einen der Jäger, um sich diesen genauer anzuschauen und zu analysieren.
Zunächst jedoch suchte sie nach einem Peilsender, der den momentanen Standort verraten könnte und fand diesen auch schnell im Cockpit des Jägers. Natürlich war dieser bereits von den Piloten aktiviert worden. EDI legte ihren Kopf leicht schräg, dann schlug sie mit ihrer geballten Faust in das Display des Peilsenders und riss kurzerhand die dahinter liegende Elektronik herraus. Zwar flogen ein paar Funken, diese machten der Androidin aber nichts aus. Um sicher zu gehen, daß der Sender auch tatsächlich nicht mehr funktionierte, zerdrückte sie die Elektronik in ihrer Hand wie ein Papierknüll und ließ die zerbröselte Elektronik einfach zu Boden 'rieseln'. Dann rieb sie ihre Hände aneinander, so wie ein Mensch es machte, um sie von Staub zu befreien.
Schließlich begab sie sich zum zweiten Jäger und machte dort das Gleiche mit dem dortigen Peilsender.
Danach stellte sie eine Verbindung zu Cmd. Nuvok her:
"Sir, ich habe soeben die Peil,- und Notrufsender von den Abfangjägern... ähm... deaktiviert."

'Informationen sind immer nützlich...', dachte sie dann für sich und klinkte sich auch noch kurzerhand in die Datenbank des Fluggerätes ein...

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Wartet auf: Anweisungen, Ereignisse

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14. Jan 2018, 10:09
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor, Transporterraum

Lt. James Vega


James atmete die angehaltene Luft aus.
"Das war knapp..."
Schließlich kam der Captain durch die Tür.
"Lt. Vega? Alles klar bei Ihnen?"
James klopfte sich unterbewusst leicht ab bevor er antwortete: "Ja, Sir. Sind alle in Sicherheit? Die Siedler? Das Schiff?"

Wartet auf: Sean

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14. Jan 2018, 12:07
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Brücke

Erster Offizier
Cmdr. Nuvok
Sternzeit: 60539,9


"Abgesehen davon, dass meine Crew mit beiden Zielen einverstanden wäre, würde ich der Empfehlung meines derzeitigen Leitenden Medizinischen Offiziers folgen und die Kolonisten nach Risa bringen, Sir. Ich könnte dann auch umgehend meinen Dienst auf der 'Intereceptor' wieder aufnehmen, da dies für meine Leute ein Routineflug wäre. Würden wir den Tzenkethi-Raum berühren und DS Nine anfliegen müsste ich darum bitten, mein Kommando hier an Bord fortführen zu können. Bei allem gebotenen Respekt, Sir.

Sofern er von Ensign T'Nara für transportfähig erklärt wurde, würden wir vor dem Weiterflug den Kolonisten Takerian auf die 'Interceptor' überstellen. Wir behandeln ihn hier als Gast und bisher hat er sich absolut korrekt verhalten."


"Die Entscheidung liegt bei Ihnen, meine Herren. Ich kann nur die Lage aus meiner Sicht schildern. Viele der Kolonisten würden lieber nach Risa, als nach DS9 wollen. DS9 ist zu hektisch und das ist genau das, was sie jetzt am aller wenigsten gebrauchen können.
Was den Romulaner angeht, so werde ich dafür sorgen, daß er zur Interceptor übergestellt werden kann.
Wie lauten meine Befehle, Sir? Soll ich ebenfalls zurück auf die Interceptor oder weiterhin hier auf der Golden Hind tätig bleiben, bis wir Risa erreicht haben?"


Wir werden die Kolonisten entscheiden lassen und sie dann möglichst so zwischen den Schiffen transferien, dass jedes Schiff nur ein Ziel ansteuern wird. Ihr Wunsch, Kommandant Argus, wird dabei berücksichtigt werden.

Ens. N'Tara, da Sie die Verfassung der Kolonisten am Besten einschätzen können, überlasse ich Ihnen die Wahl, wann Sie wieder an Bord der INTERCEPTOR kommen wollen. Sprechen Sie sich gegebenenfalls mit Dr. Halb ab.

Den Romulaner erwartet der Cpt. so schnell wie möglich. Seine Gesundheit geht aber natürlich vor. Vereinbaren Sie alles notwendige mit dem Transporterraum oder der Shuttlerampe.


Kaum hatte der geendet, meldete sich EDI via Kommunikator:

"Sir, ich habe soeben die Peil,- und Notrufsender von den Abfangjägern... ähm... deaktiviert."

Verstanden, EDI. Gut gemacht.

:bestätigte er und richtete seinen Blick wieder auf den Hauptschirm.


warten auf: evtl. Ens. T'Nara, Ens. Argus, Cpt. der GLASGOW

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14. Jan 2018, 16:53
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
U.S.S. Interceptor

Capt. McGilles

"Ja, Sir. Sind alle in Sicherheit? Die Siedler? Das Schiff?"

"Ja Lt. wir konnten unsere Mission erfolgreich beenden. Wir bringen die Siedler jetzt in Sicherheit. Können sie mir sagen was passiert ist?"

wartet auf: Vega

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18. Jan 2018, 17:40
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind

"Commander", gab Argus zu bedenken, "Wir befinden uns immer noch in einem Krisengebiet und es ist mehr als wahrscheinlich, dass die Breen in Kürze Verstärkungen herschicken. Zivilisten einen Trip durch den Raum der Tzenkheti zuzumuten, halte ich für keine gute Idee. Ich schlage daher vor, wir fliegen als geschlossener Verband nach Risa. Die Kolonisten können von dort aus nach erfolgreicher Therapie hin wo sie wollen." Mit einer Handbewegung bedeutete der Ferengi seinem Ops Walt, die Verbindung stumm zu schalten. Dann sah er zu T'Nara herüber. "Ensign, da keine Ansteckungsgefahr besteht, erteile ich Ihnen den Befehl, den Kolonisten Takerian zur Transporterplattform zu bringen. *Räusper*. Tsass soll ihn herüberbeamen."

Argus war sehr unwohl dabei, einem gleichrangigen Offizier Befehle zu erteilen, aber T'Nara war ihm an Bord dieses Frachters unterstellt. Er hatte das Kommando, auch wenn er sich nicht mehr wohl in der Rolle fühlte. Immerhin hatte Sem den Frachter als XO die meiste Zeit für sich, weil er auf der Werft gearbeitet hatte.

Dann liess er die Verbindung wieder herstellen.

"Ich habe gerade veranlasst, dass unser romulanischer Gast zu Ihnen herüber kommt, Commander."


Warten auf Nuvok, ggf, T'Nara

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Ensign Argus, Leitender Operationsoffizier, USS Interceptor


19. Jan 2018, 22:40
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind - Besprechungsraum:

Argus hat geschrieben:
"Ensign, da keine Ansteckungsgefahr besteht, erteile ich Ihnen den Befehl, den Kolonisten Takerian zur Transporterplattform zu bringen. *Räusper*. Tsass soll ihn herüberbeamen."


T'Nara nickte dem Ferengie zu, nachdem die Verbindung unterbrochen wurde.
"In Ordnung. Ich werde dann auch die Gelegenheit nutzen, zurück auf die Interceptor zu kehren. Wenn Sie erlauben...?" sagte die Halbvulkanierin höflich, salutierte und wolllte gerade den Besprechungsraum wieder verlassen, als Seth sich räusperte und plötzlich auf T'Nara zuschritt...

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23. Jan 2018, 18:12
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind


Etwas unsicher, was er sagen sollte, übergab Seth T'Nara ein Padd. "Für Sie ... Danke. Leben Sie wohl."

"Ich danke dann auch", antwortete Argus, der nur zu gerne wissen wollte, was Seth der Halbvulkanierin mitzuteilen hatte. "Ehrlich gesagt bin ich mächtig daran interessiert, das unser Doktor unseren Gast von Bord geleitet, Seth."

Der Nausikaaner nickte und ging, ohne eine Antwort abzuwarten, in Richtung der behelfsmässigen Unterkünfte, um sich weiter um die Kolonisten zu kümmern.


Warten auf Nuvok, weiteres

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Zuletzt geändert von Argus am 23. Jan 2018, 19:52, insgesamt 1-mal geändert.

23. Jan 2018, 19:01
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind:

Etwas überrascht nahm T'Nara das Padd entgegen und hob ihre Hand zum vulkanischen Gruß.
"Leben Sie lang und in Frieden..." entgegnete sie, blickte noch einmal zu Argus und verließ dann den Besprechungsraum.
T'Nara hatte jedoch momentan kaum Zeit, sich das Padd genauer anzusehen. Sie mußte zurück zum Krankenstations-Modul und noch einige Sachen, darunter die Labor-Proben, zusammen packen. Mit in die Tasche packte sie auch das Padd von Seth.
Mit zügigen Schritten betrat sie den OP-Raum. Dort ergriff sie einen Kittel und ging dann auf Takerian zu.
"Tut mir Leid, Sir. Momentan habe ich nichts passenderes für Sie an zuziehen. Jedoch wird sich auf der U.S.S. Interceptor die Gelegenheit bieten, passende Kleidung für Sie zu replizieren..."
T'Nara drehte ihm den Rücken zu, damit der Romulaner die Gelegenheit bekam, sich ungeniert den Kittel an zuziehen.
"Als Ihre medizinische Betreuerin werde ich Sie natürlich auf die Interceptor begleiten..." sagte sie dann und konnte es nicht lassen, doch einen Blick in die Spiegelung der milchigen Glas-Scheibe zu werfen, die das Labor vom OP-Raum trennte. Zwar hatte T'Nara ihn schon wärend der Behandlung unbekleidet gesehen, aber irgendwie erzeugte der Anblick seines stattlichen Körpers bei ihr einen Schauer auf dem Rücken...
Die Halbvulkanierin schloß ihre Augen, biss sich auf die Unterlippe und wartete, bis er angekleidet war.

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Wartet auf: Reaktion Takerian

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23. Jan 2018, 19:32
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Der Romulaner hatte die Zeit genutzt sich etwas hinzulegen und tatsächlich zu versuchen etwas Ruhe zu gönnen, auch wenn es damit nicht weit her war. Nachdem es jetzt nicht mehr direkt darum ging einfach nur zu überleben und die Kolonisten gerettet wurden, holten ihn seine Gedanken wieder ein. Als die Tür aufging und T'Nara eintrat, richtete er sich wieder auf, immer noch die Decke um sich gewickelt. Sie warf ihm einen Kittel zu und entschuldigte sich erstmal nichts besseres zu haben.

"Entzückend...", erwiderte er... "In diesem Aufzug erwecke ich auch noch Mitleid. ..Genau was ich unbedingt noch brauche...", murmelte er etwas sarkastisch. Die Halbvulkanierin wandte ihm den Rücken zu, damit er den Kittel anziehen konnte. "Ich denke sie haben ohnhin schon alles gesehen, Frau Doktor?", sagte er dann mit einem leichten schmunzeln. Er legte die Decke wieder auf der Liege ab und sah an sich herunter und dann zu ihr. "Nicht ganz mein Stil, aber was solls. Etwas dagegen wenn ich mir die Decke noch Umhänge?", sagte er dann und wartete ihr Antwort nicht wirklich ab um sich die Decke um die Schultern zu werfen. "Wir können gehen, wenn sie bereit sind mich zu eskortieren."


Weiter: T'Nara


23. Jan 2018, 20:40
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
Casino 'Gusars Mine', Alpha Quadrant


"Da wird doch die Rohrmade im Magen verrückt! Sehen Sie sich das an!" Var war ganz aufgeregt. Sie hatte inzwischen Stunden an der Kommunikationskonsole in 'Gusars Mine' verbracht, dem Casino im Vlugda-Asteroidenfeld. Mentok sah kurz auf den Screen. "Ein Schaltplan", stellte er trocken fest. "Mit Anmerkungen auf Ferengi, universalübersetzt." Die Ferengi schüttelte den Kopf. "Klingone, das ist kein Schaltplan. Das ist ein Meisterstück. Genauer gesagt, ist das eine Abschlussarbeit. Eine Programmierung für ein Holoprogramm. 'Entspannung auf Risa', Autor ist ein Anonymus. Das ist die Bezeichnung der Terraner für jemanden, der unerkannt bleiben will. Zum einen stellen wir fest: der Autor war ein Ferengi. Wie viele ferengi kennen Sie in der Sternenflotte? Ich kannte bisher keinen ausser Nog, dem Sohn des Grossen Nagus Rom. Der hat das hier aber nicht produziert, darauf verwette ich meine Ohren. Jetzt passen Sie mal auf." Var tippte auf der Konsole herum und es erschien eine Werbeanzeige:

"Vulcanon Enterprises präsentiert: 'Entspannung auf Risa'. Ein Programm, optimal auf unsere Holosuiten abgestimmt. Kaufen Sie unsere Suite und Sie erhalten neben der Installation und einer kostenlosen Wartung für einen Zyklus dieses einzigartige Programm. Sie werden alle Annehmlichkeiten geniessen können, die Ihnen Risa bietet. Vom Empfang durch eine unvergleichliche heimatliche Schönheit oder einem stattlichen risanischen Männlichen über einen ausgedehnten Besuch im Wellness-Bereich mit Massage und Sauna. Wählen Sie risanische, orionische, bajoranische, vulkanische, andorianische, klingonische oder terranische Begleitung, männlich oder weiblich, und verbringen Sie den Tag ihres Lebens auf Risa."

Var wies auf den Screen mit der Anzeige. "Dieses Programm hat mein Vertragspartner als Geschenk für den Abschluss unseres Lebenspartnerschaftsvertrages für uns geschrieben. Typisch Ferengi, daraus Latinum zu machen und den Verkauf seiner dämlichen Holosuiten anzukurbeln." Sie blickte den Klingonen aufgeregt an. "Ich habe aber noch mehr gefunden. Die Werft Utopia Planitia hat auf Empfehlung der Sternenflottenakademie einen Chief Petty Officer eingestellt, der über fundierte Kenntnisse in der Photonen- und Transportertechnologie verfügt. Dieser 'Anonymus' wurde dann von der Werft zu Kursen auf die Akademie zurück geschickt und mehrmals befördert. Zuletzt war er Master Chief Petty Officer. Da er über ein ausgeprägtes Mathematikverständnis und ein ausgezeichnetes Gehör verfügt, wurde er in der Navigationstechnik nachgeschult und einige Jahre mit der Optimierung und Feineinstellung von Schiffsteuerungen betraut. Er absolvierte Probeflüge mit mehreren Schiffsklassen, bat aber nach zwei Jahren um seine Versetzung, weil er mit seiner weiblichen Vorgesetzten nicht klar kam. Zuletzt soll er Replikatoren, Transportsysteme und Holodecks installiert haben. Und jetzt kommt es: vor kurzem wurde dieser Anonymus vom Sternenflottenkommando angefordert und zum Ensign befördert. Hatte ich eben die Abschlussarbeit erwähnt? Die trägt einen Fingerabdruck als Unterschrift. Und die Bestätigung der Kenntnisnahme der Versetzung auch. Das ist der Abdruck von meinem Argus." Die Ferengi haute mit der Faust auf die Konsole. "Dieser elende Gree-Wurm! Einfach abzuhauen und mich sitzen zu lassen! Ich wäre doch mit ihm gegangen. Nox ist ein Idiot. Dieser Käfer Argus wird was erleben, wenn ich ihn wiederfinde. Fliegendreck!"

Der Klingone zog die Ferengi sanft von der Konsole weg. "Woher wissen Sie das alles? Das ist alles streng vertraulich und verdammt gut verschlüsselt." Sie nickte. "Mehrfach verschlüsselt sogar", bestätigte sie. "Aber es gibt keine Verschlüsselung, die ein Ferengi nicht knacken kann. Ich habe noch einen Hinweis gefunden. Auf Anordnung der Sternenflotte ist die Identität des 'Anonymus' ausserhalb der Sternenflotte geheim zu halten. Das weist darauf hin, dass dieser Typ den besonderen Schutz der Flotte geniesst. Alles, was ich gelesen habe, trifft auf Argus zu. Besonders der Hinweis, dass der besagte Techniker keine guten Kenntnisse von Energietechnik, Antrieben und Warptheorie hat. Argus ist da nicht so gut drin gewesen. Deshalb wollte er nie Chefingenieur werden. Er liebt Holodecks, Transporter und Replikatoren. Als Pilot ist er auch ganz passabel."

"Ihre Bemühungen in allen Ehren", bemerkte Mentok, "Aber viel weiter sind Sie nicht. Sie haben herausgefunden, das Gusar Argus ist. Gut. Aber wo ist er?" Var zuckte mit den Schultern. "Er wird über kurz oder lang auftauchen. Ein Ferengi betreibt niemals Geschäfte, ohne sich selbst darum zu kümmern. Ferengi sind keine Investoren wie die Terraner alter Zeiten. Sie stecken nicht irgendwo Latinum herein und leben von den Zinsen. Sie müssen etwas für ihren Profit tun. Selber, verstehen Sie? Ich habe ausserdem eine Vermutung, wo er ist: an Bord eines Sternenflottenschiffes. Er ist zum Offizier befördert und vom Sternenflottenkommando angefordert worden. Das muss jemanden sehr wichtig gewesen sein." Die Ferengi tippte weiter auf der Konsole herum. "Sie brauchen sich, nebenbei bemerkt, keine Sorgen zu machen. Die Sternenflottensicherheit wird bemerkt haben, das jemand in Datenbanken der Föderation herumwühlt. Aber die Spuren führen nach Ferenginar. Die Terraner werden glauben, dass die FCA sie ausspioniert." Var grinste. "Ein kleines Geschenk für Brunt. So ein guter Freund ist er eigentlich nicht. Ich habe ihn nur für meine Recherchen gebraucht ..." Ausgenutzt also, stellte Mentol fest. Die kleine Ferengi schien abgebrüht zu sein, wie die Terraner sagen würden.

"Da ist mein Hinweis", rief Var nach einer Weile aus. "Vom Sol System aus wurden Anfragen an die Warenterminböse auf Ferenginar gestellt. Schwer verschlüsselt und über Orion, Qonos, Bolarus und Risa umgeleitet, aber für mich kein Problem. Sowas kann nur ein Ferengi." Sie wies auf den Screen. "Das ist mein Argus! Und die Anfrage stammt von der 'USS Interceptor'. Jetzt muss ich nur noch wissen, wo die ist."


Fortsetzung folgt

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24. Jan 2018, 20:32
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
USS Interceptor - Deck 01 - Brücke

Erster Offizier
Cmdr. Nuvok
Sternzeit: 60572,0


**"Commander, wir befinden uns immer noch in einem Krisengebiet und es ist mehr als wahrscheinlich, dass die Breen in Kürze Verstärkungen herschicken. Zivilisten einen Trip durch den Raum der Tzenkheti zuzumuten, halte ich für keine gute Idee. Ich schlage daher vor, wir fliegen als geschlossener Verband nach Risa. Die Kolonisten können von dort aus nach erfolgreicher Therapie hin wo sie wollen."

"Ich habe gerade veranlasst, dass unser romulanischer Gast zu Ihnen herüber kommt, Commander."
**

Verstanden. Die Breen werden wahrscheinlich nicht in den Föderationsraum eindringen, den wir nicht vorhaben zu verlassen, aber ich werde Cpt. McGilles Ihre Bedenken mitteilen, Argus. Wir melden und dann wieder bei Ihnen. Interceptor Ende.

Nachdem die Verbindung getrennt worden war, tippte Nuvok auf seinen Kommunikator, um ein paar Befehle und Informationen zu geben:

Nuvok an Transporterraum 1. Die GOLDEN HIND wird in Kürze einen Gast an Bord beamen. Machen sie sich bereit, ihn zu empfangen.

Nuvok an Sicherheit. Schicken Sie ein Team zum Transporterraum 1. Wir bekommen einen Gast. Geleiten Sie ihn zur Krankenstation.

Nuvok an Dr. Halb. Der Romulaner wird in Kürze an Bord kommen und auf die Krankenstation gebracht werden.

Nuvok an Cpt. McGilles. Sir, der Romulaner wird in Kürze auf unser Schiff gebeamt und auf die Krankenstation gebracht.


warten auf: evtl. Rückfragen

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26. Jan 2018, 09:22
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind


Während Argus überlegte, was er jetzt tun sollte, weil er immer noch nicht wusste, ob es nun nach Risa oder DS Nine ging, wartete Tsass geduldig auf den Romulaner. Der Gorn hatte kein gutes Verhältnis zu Romulanern, ebenso wie Seth. Gorn und Nausikaaner würden wohl nie Freunde der Romulaner werden, sie waren zu sehr mit dem Schicksal des Klingonenreiches verbunden, das gegen Romulus lange Krieg geführt hatte.

Die Abneigung hatte aber noch einen Grund: nachdem Argus Seth und Tsass aus Rura Pente freigekauft hatte, was ihm eine ordentliche Menge an Latinum kostete, hatten die drei versucht, auf Romulus Asyl zu beantragen. Nachdem das abgelehnt wurde, versuchte Argus es erfolgreich auf der Erde und brachte Seth und Tsass auf dem Frachter unter, für den er dann eine Lizenz erworben hatte. Argus hätte gern mit Romulanern Geschäfte gemacht, oder mit Klingonen. Aber in beiden Reichen war die Stimmung Ferengi gegenüber nicht gut genug, so dass er schliesslich auf den Gamma Quadranten auswich.

Der Gorn wollte den Romulaner warnen, dass sein Boss möglicherweise Vorbehalte gegen ihn hegen könnte...


Warten auf T'Nara und Takerian
(Argus auf Reiseziel)

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Ensign Argus, Leitender Operationsoffizier, USS Interceptor


27. Jan 2018, 04:59
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind - Krankenstation > Transporter-Kammer:

Takerian hat geschrieben:
"Ich denke sie haben ohnhin schon alles gesehen, Frau Doktor?", sagte er dann mit einem leichten schmunzeln. Er legte die Decke wieder auf der Liege ab und sah an sich herunter und dann zu ihr. "Nicht ganz mein Stil, aber was solls. Etwas dagegen wenn ich mir die Decke noch Umhänge?", sagte er dann und wartete ihr Antwort nicht wirklich ab um sich die Decke um die Schultern zu werfen. "Wir können gehen, wenn sie bereit sind mich zu eskortieren."


T'Nara drehte sich wieder zu ihm um und stammelte verlegen: "Nein, ähm... natürlich nicht, Sir..."
Hatte er etwa bemerkt, daß sie ihn doch heimlich beobachtet hatte?
Sah man ihr die leichte Rötung im Gesicht an?
Wie dem auch sei... schnell drehte sie sich wieder zur Tür und sagte: "In Ordnung, gehen wir...". Sie ergriff im Vorbeigehen ihre medizinischen Koffer mit den Proben und verließ den OP-Raum.
Im Frachtraum angekommen, unterrichtete T'Nara die anwesenden Kolonisten über das weitere Vorgehen:

"Alle mal herhören! Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Euch. Die schlechte zuerst:
Ihr alle habt durch die Nahrung von den Breen ein Enzym in Euren Blutkreisläufen, welches Eure Fortpflanzung unterbindet..."

Ein besorgtes Raunen ging durch die Menge. Viele überwiegend weibliche Kolonisten reagierten auch entsetzt.
T'Nara fuhr jedoch fort:

"Nun die gute Nachricht:
Es gibt keinen Grund zur Sorge. Enzyme basieren auf Eiweis-Moleküle, die bei höherer Temperatur zerstört werden. Man hat veranlasst, daß wir nach Risa fliegen, wo man Euch Mithilfe von Sauna-Therapien wieder zur Genesung verhelfen wird. Das Enzym wird dabei vollkommen zerstört und die Fortpflanzung dadurch wieder möglich..."

Erleichterung machte sich unter den Kolonisten breit und einige Applaudierten sogar von der Idee, nach Risa gebracht zu werden.

"Wer möchte, kann auch direkt zu DS9 gebracht werden. Dort würde man Euch ebenfalls auf die gleiche Weise medizinisch betreuen." erklärte die Medizinerin weiter, was aber auf wenig Zustimmung, ja sogar eher auf Ablehnung traf.
Zu Takerian gerichtet sagte T'Nara dann leiser:
"Dachte ich es mir doch... Risa ist einfach ein schöner Ort. Deep Space Nine ist zu hektisch und die Kolonisten wollen jetzt erst einmal Ruhe haben..."
Die junge Frau stelle kurz danach eine Verbindung zu Argus her:
"T'Nara an den Captain. Ich denke, die Entscheidung der Kolonisten steht fest. Sie wollen gerne nach Risa. Ich werde nun mit meinem Patienten zur U.S.S. Interceptor herüber beamen - T'Nara Ende..."

Mit diesen Worten stellte sich die Halbvulkanierin auf die Transporter-Plattform und blickte zunächst zu Takerian, dann zu Tsass herüber, der den Transport-Vorgang einleiten sollte...

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Wartet auf: Takerian, Tsass

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27. Jan 2018, 16:17
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Beitrag Re: Kapitel 1 Hilfslieferung
SS Golden Hind

Frachtraum

"Grrr", knurrte der Gorn, als er den Romulaner auf der Plattform sah. "Denken Sssie nicht, dasss Sssie auf der Interccceptttor sssicher sssind, Rrromu. Mein Bosss wird auch kommmen. Er mag keine Romu. Und ich mag sssie auch nichtttt."


Brücke des Frachters

'Da bin ich aber beruhigt', dachte Argus, als er hörte, das 'seine' Kolonisten nach Risa wollten. "Sem, du übernimmst das Kommando, sobald ich weg bin. Vorher bereden wir noch was." Er ging mit Sem in eine Ecke der Brücke und sie flüsterten miteinander. Sem Balt schien sichtlich erleichtert, ging zu seinem Bruder Walt herüber, der angesichts der Nachricht, die ihm übermittelt wurde, sichtlich begeistert war. "Danke Boss", sagte er nur. Argus nickte, kehrte auf seinen Platz zurück und stellte eine Verbindung zur 'Interceptor' her.

"Commander, die 'Golden Hind' nimmt Kurs auf Risa. Sie wird das Gross der Kolonisten dort zurücklassen, um anschliessend Deep Space Nine anzufliegen. Wir können diejenigen aufnehmen, die von der Glasgow ebenfalls Deep Space Nine bevorzugen, ebenso die von der 'Interceptor'. Mein XO wird das Kommando führen. Ich selbst werde jetzt umgehend auf meinen Posten auf der 'Interceptor' zurückkehren. Argus Ende."

Der Ferengi nickte allen zu, nicht ohne den Bolianern ein "Alles Gute" zuzuraunen. Dann machte er sich, so wie er war, auf den Weg zur Transporterplattform, nachdem er Tsass ein Signal gesandt hatte.


Transporterraum des Frachters

Der Gorn traute seinen Augen und Ohren nicht: Argus nickte ihm zu, stellte sich auf die Plattform neben T'Nara und Takerian, nickte diesem zu und sagte: "Ich bin Ensign Argus, Offizier der 'USS Interceptor'. Das hier ist eine Art Nebenbeschäftigung. Ich hoffe, Sie hatten einen angenehmen Aufenthalt." Sich wieder zum Gorn umdrehend, befahl er: "Energie!"

Ratlos blieb Tsass zurück, der noch nicht wusste, das Argus beschlossen hatte, den Frachter an die Handelsflotte der Föderation zurückzugeben und aus dem 'Frachtgeschäft' auszusteigen. Nach den Erfahrungen auf Grintaka wusste er, dass Fluchthilfe mit einem Frachter ein ziemlich risikoreiches Geschäft war ...


Transporterraum, 'USS Interceptor'

"Crewmen", begrüsste der Ferengi den Transporterchief und die anwesenden Sicherheitsleute, ging anschliessend auf direktem Weg in sein Quartier und zog sich eine frische Uniform an. 'Gusar' abzustreifen, fiel ihm leichter, als er dachte.


'USS Interceptor', Brücke

Eine Weile später erschien der OPS auf der Brücke und übergab Commander Nuvok ein Padd, in das er unterwegs eifrig getippt hatte. "Melde mich zurück, Sir. Mein Bericht, Sir."

Neben einer Beschreibung aller Ereignisse auf der 'Golden Hind' und seines Ausflugs auf Grintaka enthielt der Bericht auch eine lobende Anmerkung für Ensign T'Nara und ihre Arbeit an Bord des Frachters. Die war von Seth und wurde von Argus unterstützt.

Ohne auf eine Antwort oder den Befehl Commander Nuvoks zu warten, löste Argus seine imaginäre Vertretung EDI an der OPS ab. Er lass sämtliche Logs und tippte ein einfaches 'Danke, EDI' in die Konsole, die er dann von der automatischen auf die personelle Bedienung umstellte.


Warten auf weiteres
Neuer Einsatzort Interceptor, Brücke

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Ensign Argus, Leitender Operationsoffizier, USS Interceptor


28. Jan 2018, 02:56
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